Samstag, 29. Dezember 2012

Gastblogpost bei Maria

Allen, die noch nach einem Neujahrsgeschenk suchen, empfehle ich bei Maria vorbeizuschauen und dort meinen Gastblogpost zu lesen.




Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr 2013! 

Dienstag, 18. Dezember 2012

Die etwas anderen Ausstecherle: Braune Kuchen

So, es ist schon einige Tage her, dass ich zum letzten Mal was gepostet habe. Das liegt aber nicht etwa daran, dass ich nicht am Backen wäre. Ganz im Gegenteil: ich backe momentan so viel, dass ich nicht zum Posten komme. Ich hatte ganz tolle Backaufträge, die  ich am Wochenende abliefern musste. Dafür habe ich Vanillekipferl, Spitzbuben, Zimtsterne, Bärentatzen, Kokos- und Haselnussmakronen sowie 20 Lebkuchenpersonen gebacken.
Heute konnte ich dann endlich mit dem Backen für die eigene Family beginnen. Bei uns ist es nämlich Tradition, dass es die Plätzchen erst ab Heiligabend gibt - deshalb wird auch erst so spät mit dem Backen begonnen. In der Adventszeit gibt es dafür immer Honigkuchen - genannt Dicker Karl -, den meine Mutter bäckt. Da meine Eltern wissen, wie gerne ich backe, haben sie noch nichts vorbereitet für Weihnachten, bzw. nur eine Liste mit den Plätzchen, die ich unbedingt backen muss :D Heute habe ich 7 Sorten gebacken: Florentiner, Nussecken, Braune Kuchen, Mandelhörnchen, Zimtpitli, Spitzbuben und Bärentatzen.
Jetzt möchte ich euch unsere Ausstecherle vorstellen.


Euch wird sicher gleich auffallen, dass sie nicht so hell sind wie sonst. Das liegt zum einen daran, dass ich Vollkornmehl verwendet habe und zum anderen daran, dass diese Kekse mit Zuckerrübensirup gesüßt werden. Das klingt ziemlich öko, schmeckt aber sooo gut und wer jetzt so knapp vor Weihnachten noch mal was Neues backen will, sollte diese Plätzchen unbedingt ausprobieren.

  • 250 g dunkler Zuckerrübensirup, 125 g Zucker
  • Prise Salz, je 1 TL gemahlene Nelken, Zimt und Kardamom, 3 TL Backpulver
  • 130 g Butter, 5 Tropfen Backöl Zitrone
  • 300 g Vollkornweizenmehl, 200 g Weißmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln

Aus allen Zutaten einen glatten Teig kneten. Wenn notwendig, noch ein wenig Mehl hinzufügen. Die Ausstecherle im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft ca. 10 Minuten backen. Unbedingt dabei bleiben und beobachten, damit die Kekse nicht zu dunkel werden.


Diese Braunen Kuchen in einer Dose aufbewahren. Sie werden recht hart und halten sich sehr lange.

Euch allen eine schöne letzte Adventswoche! Habt ihr denn schon alle Geschenke gekauft, oder bastelt und backt ihr sie vielleicht selber? Würde mich interessieren, was ihr so aus der Küche verschenkt.

Liebe Grüße,
Wiebke

Dienstag, 11. Dezember 2012

Spekulatius

In einem älteren Post hatte ich euch ja versprochen, mein Spekulatius-Rezept vorzustellen. In Wien konnte ich leider keine Spekulatiusgewürzmischung finden (nicht mal auf dem Naschmarkt!), aber meine Mutter war so lieb und hat mir welches aus Deutschland geschickt. Ich habe mich tierisch gefreut, denn dann konnte ich endlich meine neuen Spekulatiusformen einweihen. 
Die Kekse gab es zusammen mit Quittenbrot, Lebkuchenfiguren und Nüssen für meine WG-Mädels zum Nikolaus:


Für ca. 30 Spekulatius braucht ihr:

  • 130 g Butter, 130 g Zucker
  • 50 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 großzügiger TL Creme fraiche
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Spekulatiusgewürz

Alles zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Ofen auf 140°C Umluft vorheizen. 
Den Teig portionsweise in die Silikonformen drücken und 9 Minuten backen. Ich hatte einige 10 Minuten im Ofen, dann waren sie schon zu dunkel. Also unbedingt auf Sicht backen! Wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr weich, deshalb erst noch kurz in der Form abkühlen lassen,  bevor sie rausgelöst werden und weitere gebacken werden. 
In einer Dose aufbewahren, damit sie möglichst lange gut schmecken.
Wer mag, kann natürlich vor dem Backen Mandelblättchen auf die Kekse verteilen. Sieht besonders schön aus. Eine meiner Mitbewohnerinnen mag aber absolut keine Mandeln, deshalb habe ich darauf verzichtet. 

Auf dem Bild seht ihr übrigens meine neueste Backform, die ich auf einem Flohmarkt erstanden habe. Das war mal wieder ein Kauf, bei dem man schon von Anfang an weiß, dass man die Form wohl nur ein einziges mal (wenn überhaupt) verwenden wird - und trotzdem wollte ich sie haben :) Tja, so ist das mit den Backverrückten! :D
Habt ihr auch solche Sachen im Schrank lagern, die fast nie zum Einsatz kommen und die man trotzdem auf gar keinen Fall wegschmeißen will? Ich glaube, vielen geht es auch mit Klamotten so...

Viele Grüße,
Wiebke

Samstag, 8. Dezember 2012

Rentier-Gesichter

Als ich letztens bei Facebook mal wieder die Seiten meiner vielen Bloggerkolleginnen durchstöbert habe, bin ich auf diese Rentier-Gesichter gestoßen. Ist das nicht eine süße Idee?! Ich bin mir sicher, dass sich über solche Kekse nicht nur die Kleinen freuen. 


Zwar verstehe ich kein Polnisch, aber das ist in dem Fall kein Problem, da es sich offensichtlich um einen einfachen Mürbteig handelt, der entsprechend dekoriert wurde.
Ich habe sie also kurzerhand nachgebacken und dafür dieses Rezept verwendet. Dekoriert habe ich mit geschmolzener Fettglasur und M&Ms, die mit Eiweiß-Spritzglasur angeklebt wurden.
Im Hintergrund könnt ihr die gleichen Plätzchen sehen, allerdings mit Nougat gefüllt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: sie lassen sich ebenso mit Marmelade, Powidel usw. füllen und verzieren.

Geht es euch auch immer so, dass ihr beim Stöbern auf anderen Blogs so wahnsinnig viele neue Ideen bekommt? Ich habe dafür mittlerweile eine To-Bake-Liste angelegt - sie wird immer länger und ich habe das Gefühl, nie alles jemals ausprobieren zu können...

Liebe Grüße aus der Weihnachtsbäckerei,
Wiebke

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Honig-Marzipan-Pralinen

In diesem Post vom November habe ich euch ja schon meine Mandel-Marzipan-Pralinen vorgestellt, die ziemlich spontan entstanden sind. Heute will ich euch weitere Marzipanpralinen vorstellen, die mir total gut geschmeckt haben. Das einzig doofe ist, dass man für diese Pralinen Hohlkörper braucht. Also doof für diejenigen, die jetzt gerne genauso spontan welche machen würden. Ich hatte aber noch welche da, außerdem war Honig vom Lebkuchenbacken übrig, also habe ich mich an diese Leckerei gemacht.


Für ca. 20 Stück braucht ihr:

  • 100 g Marzipan
  • 90 g Waldhonig
  • 20 Hohlkörper
  • temperierte Kuvertüre

Das Marzipan in kleine Stücke schneiden, den Honig in der Mikrowelle erhitzen, bis es sehr flüssig ist. Dann das Marzipan dazugeben und mit dem Honig zu einer homogenen Masse verrühren. Die Füllung in einen Spritzbeutel (wer das nicht hat, einfach einen Gefrierbeutel verwenden und die Spitze abschneiden) und die Hohlkörper damit bis 2 mm unter den Rand füllen. 
Nach ca. 10 Minuten die Hohlkörper mit einem Tupfen Schokolade verschließen. Nach weiteren 10 Minuten, wenn die Schokolade erhärtet ist, die Pralinen mit Hilfe einer Pralinengabel in die temperierte Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und auf einem Backpapier trocknen lassen.
Ich habe die Pralinen mit Goldpuder bemalt. Bei der Dekoration sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könntet zum Beispiel auch gehackte Nüsse darauf geben.
Als nächstes werde ich euch meine Spekulatius vorstelle.

Liebe Grüße,
Wiebke

Dienstag, 4. Dezember 2012

Zimt- und Mozartschnecken

Als es letztens hieß, dass es einen Filmabend unter Freunden geben soll, war mir sofort klar: Ich bringe was Süßes mit! (Wer hätt's gedacht!? :P)
Momentan versuche ich auch, möglichst viel meiner angehäuften Zutaten und ich-weiß-nicht-was-alles zu verbrauchen, denn Ende Januar werde ich die Wohnung verlassen. Damit der Umzug möglichst einfach wird, möchte ich alles Unnötige davor loswerden. Also entschied ein Blick in meine Kisten: Es werden Hefeschnecken à la Mozart, also mit Marzipan, Nougat und Pistazien. Da aber nicht alle so sehr auf Marzipan stehen, habe ich noch Zimtschnecken gemacht.



Für zwölf kleine Schnecken braucht ihr:

  • 400 g Hefeteig aus dem Kühlregel, jaaa ich geb's zu: ausnahmsweise nicht selbst gemacht... shame on me
  • 1 EL Zucker, 1 TL Zimtpulver
  • 100 g Marzipan verknetet mit 1 TL Rum und 2 EL fein gehackten Pistazien
  • 3 EL geschmolzenen Nougat

Den Hefetig teilen und jeweil zu einer rechteckigen Platte ausrollen. Die eine Hälfte mit dem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen und aufrollen, dann ich sechs Teile schneiden. 
Für die andere Hälfte das Pistazien-Rum-Marzipan zwischen zwei Frischhaltefolien in der Größe des Hefeteigs ausrollen, auf den Hefeteig legen und das gesamte zu einer Rolle aufrollen. Ebenfalls in sechs Teile schneiden.
Die Schnecken im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft ca. 15 Minuten backen.
Für die Mozart-Schnecken den Nougat schmelzen und diesen dekorativ auf die Schnecken kleksen lassen.


Damit es nicht einfach nur Schnecken sind, habe ich sie vor dem Backen auf Lolli-Stiele gesetzt. Ich habe also eigentlich Hefeschnecken-Pops gemacht ;)


Heute kam endlich das Spekulatiusgewürz bei mir an, das mir meine weltbeste Mama (wessen Mutter ist das nicht?^^) aus Deutschland geschickt hat (in Wien habe ich einfach kein fertig gemischtes gefunden). Jetzt kann es mit den Vorbereitungen für den WG-Nikolaus so richtig losgehen.

Liebe Grüße,
Wiebke

Mittwoch, 28. November 2012

Lebkuchen-Männer

So, endlich nun schaffe ich es, meinen Beitrag zu dieser Rezeptesammlung zu schreiben. Ich finde es ganz klasse, dass Lunado diese Aktion gestartet hat, denn jeder hat doch so sein Lieblingsrezept und was gibt es schöneres, wenn andere daran teilhaben können!?


Für die Rezeptesammlung steuer ich ein Lebkuchenrezept bei, das eigentlich erst so richtig klasse schmeckt, wenn die Lebkuchen schon ein paar Tage in der Dose gelegen haben und sich so die Aromen entfalten können.



Für drei große Lebkuchenmänner braucht ihr:

  • 50 g Butter, 130 g flüssigen Honig, 60 g Zucker
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 300 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, Prise Salz, 1 EL Kakao
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiß, 200 g Puderzucker

Butter, Honig, Zucker und Gewürz in einem Topf kurz aufkochen, bis die Butter geschmolzen ist und etwas abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten mischen, die Honigmasse sowie das Ei unterrühren. Das geht wunderbar mit den Knethaken des Mixers. Den Teig eine Stunde kalt stellen.
Während ihr die Plätzchen oder Männer ausstecht, den Ofen schon mal auf 170°C Umluft vorheizen. Die Kekse maximal 10 Minuten backen, auf einem Gitter auskühlen lassen.
Für das Zusammensetzen oder Verzieren der Einzelteile könnt ihr mit Eiweiß und Puderzucker ganz leicht selbst eine Eiweißspritzglasur herstellen.
Dafür ein Eiweiß schaumig rühren und nach und nach 200 g Puderzucker hinzufügen. Es entsteht eine relativ feste Masse, die Fäden zieht. Wer Lust hat, kann die Masse einfärben.



Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und natürlich, dass möglichst viel für die Sammlung zusammen gekommen ist!

Liebe Grüße,
Wiebke

Montag, 26. November 2012

Marzipan-Pralinen

Kennt ihr das, wenn ihr unbedingt eine süße Stärkung für Zwischendurch braucht? Mir geht es meistens so, wenn ich lerne. Da muss ich mich mit was Süßem belohnen. Momentan habe ich so manches zu lernen, morgen und übermorgen stehen Prüfungen an, also ist mein Süßigkeitenbedarf besonders hoch ;) Da wir aber nichts mehr zu hause haben, habe ich einfach selbst was gemacht aus den Zutaten, die mir so zwischen die Finger gelangt sind. Rausgekommen sind dabei Mazipan-Mandel-Pralinen.


Für 10 Stück braucht man:

  • 100 g Marzipan
  • 10 g Puderzucker
  • 10 g gehackte Mandeln + plus ein bisschen für die Deko
  • 1 TL Rum
  • Kuvertüre

Marzipan mit Puderzucker, Rum und gehackten Mandeln verkneten. Zwischen zwei Frischhaltefolien einen guten halben Zentimeter dick ausrollen und in 10 Stücke schneiden. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Wer darauf Wert legt, kann die Schokolade natürlich auch temperieren (ich brauchte aber ganz schnell was Süßes, also habe ich darauf verzichtet)
Die Marzipanstückchen in die Schokolade tunken, ein wenig abtropfen lassen, mit Mandeln bestreuen und auf einem Gitter aushärten lassen. 
Ihr glaubt gar nicht, wie schnell die leckeren Pralinen hergestellt und aufgegessen sind. Wer Honig-Fan ist, kann zum Beispiel auch einen halben Teelöffel Waldhonig unter das Marzipan kneten. Schmeckt klasse!


So, jetzt bin ich gestärkt und kann weiterlernen. Drückt mir die Daumen! :)

Liebe Grüße,
Wiebke

Donnerstag, 22. November 2012

Quittengelee

Wie ihr auf meinem Blog sehen könnt, bin ich fleißige Leserin von Barbaras Blog Barafras Kochlöffel. Alle, die den tollen Koch- und Backblog noch nicht kennen, sollten unbedingt mal vorbeischauen. Sie hat hervorragende Rezepte zu Torten, Kuchen, Marmeladen, salzigen Sachen, Eingelegtem,... Ich könnte noch ewig aufzählen ;)
Letztens hat sie ihr Quittengelee und Quittenbrot vorgestellt, was mich daran erinnert hat, dass es das um diese Jahreszeit bei meinen Eltern auch immer gibt. Als Kinder haben wir uns immer ums Quittenbrot gestritten. Und als ich wenige Tage später an einem kleinen Obst- und Gemüseladen vorbeikam, und dieser Quitten im Sortiment hatte, musste ich einfach zuschlagen.
Ich habe also auch Gelee gekocht und kann auch nur empfehlen, selbst welches zu kochen. Es schmeckt sooo lecker auf einem Brot oder Stück Hefezopf mit Quark und Butter. So esse ich es am liebsten.


Wie ihr das Gelee kochen könnt, zeige ich euch jetzt.
Für fünf Gläser à etwa 200 ml braucht ihr:

  • 3 große Quitten, entspricht ca. 1200 g
  • 500 g Gelierzucker 1:2
  • Saft einer Zitrone

Die Quitten waschen und klein schneiden. Ihr könnt das Kerngehäuse ruhig mitkochen, denn die Kerne enthalten viel Pektin, was ein natürliches Geliermittel ist. Die Quittenstückchen in einem Topf mit Wasser bedecken und ca. 50 Minuten bei schwacher Hitze kochen. Das ganze am besten über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag die Fruchtstückchen abgießen. Den Saft auffangen und die weichgekochten Früchte nicht wegschmeißen. (Demnächst zeige ich euch, wie ihr damit leckeres Quittenbrot machen könnt - bei Barbara wird es auch toll erklärt.)
Vom Saft 900 ml abmessen, mit dem Gelierzucker und Zitronensaft aufkochen. Sobald der Saft sprudelnd kocht, den Wecker auf 4 Minuten stellen. Nach dieser Zeit sollte der Saft gelieren. Um wirklich sicher zu gehen, macht ihr am besten eine Probe, indem ihr einen Esslöffel abschöpft und auf einen Teller gebt. Wenn der Saft schnell fest wird, könnt ihr das Gelee bereits in die vorbereiteten Gläser geben - ansonsten noch einen Moment weiterkochen. Gut verschließen und dann auf dem Kopf auskühlen lassen. So entsteht ein Vakuum und das Gelee ist sehr lange haltbar.

Wer nun Lust bekommen hat, dieses Rezept nachzukochen, sollte sich auf die Suche nach Quitten begeben. Das ist gar nicht so einfach, denn da nur wenige Leute wissen, was sie damit anfangen sollen, wird es auch nicht besonders viel verkauft.
Die Tage folgt dann das Rezept des Quittenbrotes, das braucht aber noch, da es noch nicht fertig getrocknet ist.

Liebe Grüße,
Wiebke

Mittwoch, 21. November 2012

Apfeltaschen mit Zimt

Heute morgen, kurz bevor ich zur Uni aufgebrochen bin, habe ich mir noch schnell Apfeltaschen als Vesper gebacken. Schnell? Ja, denn sie sind super schnell zubereitet und nur 10 Minuten im Ofen! Und damit es nicht nur mir schmeckt, habe ich noch großzügig Zimt dazugetan, denn eine meiner Mitbewohnerinnen LIEBT Zimt.
Alles was ihr für sechs sehr flotte Apfeltaschen braucht, ist:

  • 1 Rolle Blätterteig 
  • 3 kleine Äpfel
  • 100 ml + 1 EL Apfelsaft
  • 1 EL Vanille-Puddingpulver, 1 TL Zimt
  • 1 EL brauner Rohrohrzucker
  • 1 Eigelb, 2 EL Milch

Während ihr die Täschcen vorbereitet, heizt ihr am besten schon den Ofen vor (dann geht alles noch schneller).  Zunächst die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Dann den Blätterteig noch ein wenig ausrollen. Den Apfelsaft mit dem Zimt aufkochen, 1 EL mit dem Puddingpulver verrühren und unter den Saft rühren. Die klein geschnittenen Äpfel dazugeben und den Topf vom Herd nehmen. Die Äfel auf den Blätterteig geben und die Taschen gut verschließen (außer ihr wollt, so wie ich, den Ofen danach putzen, weil Saft ausgelaufen ist ... *räusper*). Eigelb mit Milch verquirlen. Die Taschen damit bestreichen und den Zucker darauf streuen.
Dann ruckzuck für 10 Minuten bei 170° C Umluft in den Ofen und schon könnt ihr genießen!!


Was mir an den selbstgemachten Apfeltaschen so gut gefällt, ist, dass ich nicht den dicken Zuckerguss drauf habe. Ich stehe nicht so sehr auf viel Zuckerguss, und die meisten Bäckereien machen immer so viel davon auf alle ihre süßen Stücke. 
Ganz ähnliche Taschen habe ich schon einmal hier gemacht, allerdings mit Kirschen. Schmeckt auch klasse!!

Liebe Grüße,
Wiebke

Sonntag, 18. November 2012

Etwas verfrüht: Wintertorte

Dieses Wochenende habe ich endlich mal wieder eine Motivtorte gestaltet. Die Idee dazu kam mir, als es das erste mal schneite. Da fing ich auch gleich mit dem Modellieren der Deko an. Nun hatte ich endlich Zeit, eine Torte zu backen. Leider ist der Schnee aber schon lange wieder weg, weswegen meine Torte ein wenig verfrüht erscheint. Nachdem ich in letzter Zeit aber fast nur Kekse gebacken habe, hatte ich richtig Lust, eine Torte zu backen und deshalb stört mich auch nicht, dass das Wetter gar nicht mehr zur Torte passt.


Für die Torte habe ich ein Rezept von Jennys Backwelt verwendet, das sie für Cupcakes gedacht hat. Da ich das Rezept ein klein wenig abgewandelt habe, hier mein Rezept für eine 18 cm Springform:


  • 2 TL Lebkuchengewürz, Prise Salz, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron
  • 150 g Mehl
  • 120 g Zucker, 100 g Margarine
  • 2 Eier
  • 80 ml Joghurt

  • 80 g Puderzucker
  • 170 g Frischkäse
  • 90 g weiche Butter
  • 100 g gemahlene Spekulatius

Zucker und Margarine mit dem Mixer verrühren, Eier dazu geben. Mehl mit den restlichen trockenen Zutaten mischen und zusammen mit dem Joghurt zur Eiermasse geben, gut verrühren. In eine gefettete und bemehlte Springform geben. Im vorgeheizten Ofen bei 160° C Umluft 30 Minuten backen --> Stäbchenprobe!
Für die Füllung den Puderzucker mit der Butter gut verrühren, nach und nach den Frischkäse dazugeben. Zum Schluss die gemahlenen Spekulatius-Kekse verrühren. 
Den ausgekühlten Kuchen zwei Mal halbieren, mit der Creme füllen sowie rundherum bestreichen. Die Torte vor der Weiterverarbeitung kühlen. 

Ihr könnt die Torte natürlich ganz nach eurer Fantasie mit Fondant dekorieren. Wenn ihr sie schlicht wollt, dann streicht ihr sie am besten nicht noch rundherum ein. Oder ihr backt Cupcakes, so wie Jenny
Diese Torte oder Cupcakes sind ganz wunderbar winterliche Begleiter zum Kaffee :)


Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße,
Wiebke

Donnerstag, 15. November 2012

die ersten Weihnachtskekse :)

Ich will euch mal erzählen, wie es dazu kam, dass ich gestern meine neuen Tassenkeks-Ausstecher eingeweiht habe (und dann gibt's natürlich auch das Rezept). Vielleicht kennt ihr das ja: wenn ich so richtig wütend bin, muss ich irgendetwas machen, wodurch ich diese Wut verliere. Mir hilft da besonders, einen Teig kräftig zu kneten. Ich hatte gestern einen so schlechten Uni-Kurs (den habe ich bereits seit 1. Oktober dreimal die Woche :/) und dazu kam, dass es in Wien einfach kein Spekulatiusgewürz gibt - nicht mal auf dem Naschmarkt, wo es wirklich alles aus aller Welt gibt. Eine Gewürzeverkäuferin wusste nicht mal was Spekulatius sind. Das hat mich ganz schön frustriert. Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass meine Mutter so lieb ist und mir welches schickt, damit ich die neuen Förmchen ausprobieren kann ;)
So viel also zur Vorgeschichte der Kekse.


Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, habe ich es ganz einfach gemacht, die Kekse nicht weiter mit Zuckerguss oder so verziert. Wenn ich sie verschenken würde, würde ich sie wohl noch bunt verzieren. Aber sie sind für mich und meine WG gedacht und wir mögen es alle, wenn es nicht sooo süß ist.

Für ca. 40 Kekse benötigt man:

  • 250 g Mehl
  • 100 g kalte Butter in kleinen Stückchen
  • 70 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen geriebene Zitronenschale (oder von einer frischen Bio-Zitrone die Schale)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und vor der Weiterverarbeitung kalt stellen. Während die Kekse ausgestochen werden, am besten schon den Ofen auf 150° C Umluft vorheizen. Je nach Dicke brauchen die Kekse dann 8-10 Minuten. 
Wenn ihr einen weihnachtlicheren Geschmack haben wollt, könnt ihr natürlich die Zitrone durch Zimt, Kardamom, Nelken usw. ersetzen. 
Ich muss sagen: Mir gefallen die Tassenkekse richtig gut. Das ist wirklich eine schöne Idee, um einen Kaffee aufzupeppen!

Habt ihr bei Tchibo diese Woche auch so zugeschlagen? ;)

Liebe Grüße,
Wiebke

Montag, 12. November 2012

White Chocolate Cranberry Cookies

Gestern habe ich für meine Mitbewohnerin Kekse gebacken. Für meine Mitbewohnerin? Ja, denn ich selbst stehe nicht auf weiße Schokolade und sie hat sich welche mit weißer Schokolade und Cranberries gewünscht. Und da ich nichts lieber mache als backen, entspreche ich natürlich gerne ihren Wünschen. Es war ein guter Plan von ihr, sich Kekse mit weißer Schoki zu wünschen, denn so kann ich sie ihr schon nicht wegessen. ;)


Und da ihr die Cookies total gut schmecken, will ich natürlich das Rezept mit euch teilen. Ich glaube, das werden erstmal die letzten Cookies sein, bzw. jetzt werde ich mich dann an weihnachtlichere Kekse machen. Eigentlich bin ich nicht der Mensch, der schon im November an Weihnachten denkt, aber die vielen tollen Rezepte, die ich auf anderen Blogs entdeckt habe, haben mich mit dem Weihnachtsfieber angesteckt ;)
Nun aber zu den Cookies.

Für ca. 20 Stück benötigt ihr:

  • 125 g weiche Butter oder Margarine
  • 140 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Prise Salz
  • 200 gr Mehl, 1 TL Backpulver
  • 100 g getrocknete Cranberries
  • 100 g weiße Schokolade

25 g der Schokolade schmelzen. Die Butter mit Zucker und Salz schaumig rühren. Die geschmolzene Schokolade dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und unter die Buttermasse rühren. Die restliche Schokolade hacken und mit den Cranberries zum Teig geben.
Mit den Händen Bällchen formen und diese auf einem Blech mit Backpapier flachdrücken. Die Kekse im vorgeheizten Ofen bei 150°C Umluft 10 Minuten backen; dann auf einem Gitter auskühlen lassen.
Durch die gehackte Schokolade sind die Kekse nicht so krümelig und trocken, sondern schön squeezy und chewy. Ein bisschen wie die Kekse beim Starbucks. Ich hoffe, ihr habe jetzt Lust bekommen, diese Kekse nachzubacken.

Läuft bei euch schon die Weihnachtsbäckerei oder seid ihr noch gar nicht in Stimmung dafür? Was ist euer Weihnachtskekse-Lieblingsrezept??

Liebe Grüße,
eure Wiebke

Mittwoch, 7. November 2012

Himbeeren auf Schoko-Nuss-Wölkchen

Heute muss ich euch unbedingt einen ganz besonderen und leckeren Nachtisch vorstellen (das Foto ist leider nicht so schön, aber glaubt mir: es schmeckt genial!). Ich habe ein Rezept aus der neunen Sweet Dreams verwendet und abgewandelt. Es sollte nämlich als Nachtisch für ein perfektes Dinner serviert werden und deshalb wollte ich nicht einen Kuchen, sondern einzelne Portionen. Drei Freunde und ich machen seit letztem Samstag das perfekte Dinner nach, ich war als erste an der Reihe und dafür sollte natürlich ein ganz besonderer Nachtisch her.


Das ursprüngliche Rezept ist das Nuss-Schoko-Baiser. Ich habe allerdings statt 225 gr nur 200 gr gemahlene Nüsse verwendet und würde empfehlen, nur 170 gr zu nehmen. Durch die Nüsse verliert das Baiser nämlich ein wenig an Luftigkeit und Leichtigkeit. Außerdem habe ich kein Mandelaroma, sondern Amaretto verwendet. Die Schokolade muss sehr vorsichtig und nur ganz wenig unter das Eischnee gehoben werden, da sich sonst das schöne Muster verliert. Ich habe also das Baiser mehr oder weniger nach Rezept zubereitet und dann in kleinen Portionen (1,5 EL) auf Backblechen verteilt. Daraus ergeben sich ca. 24 Wölkchen. Dann habe ich es bei 100°C Umluft 90 Minuten trocknen lassen.
Für die Füllung benötigte ich 700 ml Sahne und Sahnesteif. Jetzt kommen die Himbeeren ins Spiel: sie verstecken sich als Muß zwischen Sahne und Baiser. Ich finde die Kombination aus Himbeeren, Schokolade, Nuss und Baiser einfach genial!!! Himbeeren und Schokolade sind für mich die perfekte Kombi :D
Den Reaktionen nach zu urteilen, hat es meinen Gästen und Mitbewohnerinnen geschmekt (nur einer nicht, da sie keine Sahne mag...). Die nächsten drei Wochenenden werde ich dann bekocht.
Ach ja! Vorspeise und Hauptgang könnten euch ja auch interessieren. Als Vorspeise gab es Melone auf Radicchio mit Granatapfeldressing (ein Salat aus der Lecker Christmas Special, allerdings statt Feigen Melonen). Die Haupspeise war Imam bayildi mit Couscous und einem Hauch von Minze (gefüllte Auberginen mit Couscous und Minzjoghurt).
Na, wie klingt das?? Ob ich mit meinen Menü gewonnen habe, erfahre ich erst in drei Wochen, auch wie viele Punkte ich erreicht habe, weiß ich leider noch nicht. Jetzt bin ich erst mal auf das Kochtalent meiner Freunde gespannt ;)

Nun alle Zutaten für den Nachtisch im Überblick:
  • 6 Eiweiß, Prise Salz schaumig schlagen
  • 330 gr Zucker nach und nach dazu geben und weiterschlagen, bis die Masse sehr steif ist
  • während dessen 200 gr dunkle Schokolade schmelzen
  • 2 EL Amaretto zum Eiweiß geben und weiter schlagen.
  • mit einem Schneebesen vorsichtig 200 gr gemahlene Nüsse (oder weniger) unterheben
  • die abgekühlte, aber noch flüssige Schokolade in Schlieren unterziehen

Die Angaben reichen für 12 Portionen Nachtisch. Ich könnt das Baiser auch als drei große runde Baiser backen und diese aufeinanderschichten. So war es ursprünglich in der Sweet Dreams. Allerdings dauert die Trockenzeit dann mindestens 2 Stunden.

Wenn jemand Interesse am Rezept der Hauptspeise hat, dann stelle ich das auch gerne vor, kommt ja schließlich auch aus dem Backofen ;)

Drückt mir die Daumen, damit ich gewinne!
Liebe Grüße,
 Wiebke 

Montag, 5. November 2012

Schokoküsse :*

Schon seit einer halben Ewigkeit habe ich so kleine Waffelbecher zuhause, und noch viel länger schon, will ich endlich mal selbst Schokoküsse zubereiten. Was ich dazu bisher immer gelesen habe, klang eigentlich gar nicht so kompliziert, aber irgendwie fehlte immer die Gelegenheit dazu. Jetzt habe ich sie einfach ohne Gelegenheit gemacht und größtenteils selbst gegessen ;)
Das Rezept stammt von Schokolia und ist absolut gelingsicher. Allerdings würde ich das nächste mal auf jeden Fall Puderzucker verwenden und nicht den normalen. Ich glaube, dann wird die Masse einfach noch geschmeidiger. Im Link wird ganz toll beschrieben, wie ihr die Hi Hats zubereiten könnt. Mein persönlicher Tip ist auch, dunkle Kuvertüre für den Überzug zu verwenden, damit die Schokoküsse nicht noch süßer werden. 

Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität...

Schaut euch auch mal diese Schokokuss-Muffins an. Sind die nicht toll!?! Die werde ich bestimmt auch mal machen.

Liebe Grüße,
eure Wiebke

Samstag, 3. November 2012

Minz-Cookies

Gerade habe ich den letzten Minz-Keks genossen und dabei schon gedacht: Dieses Rezept müssen auch andere kennen. :)


Es ist eigentlich recht einfach und schnell zubereitet. Genau so muss es meiner Meinung nach auch bei Cookie-Rezepten sein (außer bei Weihnachtskeksen, zu denen komm ich auch schon bald...).
Wer After Eight mag, wird auch diese Kekse mögen. Wer nicht, wird hiermit wohl wenig anfangen können. Ich stehe total auf After Eight, aber auch auf andere Schokoladen mit Minze. Von Gepa gibt es da eine tolle Sorte!
Nun aber zu den Cookies.

Die benötigten Zutaten für etwa 24 Kekse:

  • 120 gr weiche Butter, 150 gr Zucker, Prise Salz, 1x Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 150 gr dunkle, geschmolzene Schokolade
  • 200 gr Mehl, 1 TL Backpulver
  • 100 gr gehackte After Eight (oder auch die von Aldi/Hofer --> viel billiger, schmecken genauso)

Die Butter mit dem Zucker und Salz schaumig schlagen. Das Ei unterrühren. Dann die über dem Wasserbad geschmolzene Schokolade hinzugügen, ebenso das Mehl mit dem Backpulver. Zum Schluss die After Eight Stückchen dazugeben.
Mit einem Esslöffel den Teig auf das Backpapier geben, dabei genug Abstand lassen, da die Kekse durch die Schokolade noch ziemlich auseinander laufen werden.
Im vorgeheizten Ofen bei 165° C Umluft 10 Minuten backen.
Wer nicht will, dass die Kekse auseinander laufen, kann auch statt der geschmolzenen Schokolade dunkles Kakopulver (nicht Kaba) und ein wenig Milch verwenden.

Viel Spaß beim Nachbacken und 
ein schönes Wochenende,
eure Wiebke


Donnerstag, 1. November 2012

Halloween-Cupcakes

Auch wenn Halloween schon wieder rum ist, stelle ich euch heute meine diesjährigen Cupcakes vor. Es handelt sich nämlich um Red Velvet-Cupcakes mit Frischkäsefrosting, die nur durch die Farben des Frostings und die Deko "gruselig" sind, und daher ohne Deko und Farben oder auch anders je nach Anlass dekoriert, immer gebacken werden können. Seit ich das erste Mal Red Velvet gebacken habe (als Torte), bin ich diesem Rezept total verfallen. Es gibt wohl kaum so leckere, fluffige und weiche Cupcakes. Vor allem die Buttermilch im Rezept finde ich klasse. Allerdings sind sie schon kleine Kalorien-Bömbchen...

Das Rezept stammt von Ninas Blog, es lohnt sich auf jeden Fall dort mal einen Blick hineinzuwerfen. Nur mein Toping ist ein bisschen abgeändert, da ich nicht ganz so viel Frischkäse daheim hatte. Die Hälfte ihres Rezepts hat für 10 Cupcakes gereicht.


Die Zutaten für 10 Cupcakes:

  • 150 gr Mehl, 1 gehäufter TL Kakao, Prise Salz
  • 150 gr Zucker, 180 ml geschmacksneutrales Öl
  • 1 Ei, rote Speisefarbe, Mark einer halben Vanilleschote
  • 120 ml Buttermilch
  • 1/2 TL Natron, 1 TL Essig
Für das Frosting:
  • 110 gr weiche Butter, 150 gr Puderzucker
  • 200 gr Frischkäse (Doppelrahmstufe)

Mehl mit Kakao und Salz mischen. Zucker mit Öl verrühren, Ei und Speisefarbe sowie Vanille dazugeben und schaumig aufschlagen. Abwechseln Buttermilch und Mehlmischung hinzufügen.
Natron mit Essig separat verrühren und dann kräftig unter den Teig mixen.
Den Teig in ein vorbereitetes Muffinblech geben und bei 160 °C 20 Minuten bei Umluft backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Für das Frosting die Butter gut mit dem Puderzucker verrühren und nach und nach den Frischkäse dazugeben. Wenn nötig vor dem Aufspritzen noch einmal kühl stellen.
Vom Frosting war noch was übrig und hätte noch für 4 weitere Cupcakes gereicht, allerdings habe ich auch nicht besonders viel auf die Cupcakes gegeben. Das ist halt Geschmackssache.

Red Velvet sieht vor allem mit weißem Frosting oder weißer Füllung bei einem Kuchen toll aus. Ich finde auch, dass das Frischkäse-Frosting sehr lecker ist und nicht so schwer im Magen liegt wie eine Buttercreme. Ich kann euch also Red Velvet nur empfehlen!!


Ich hoffe, ihr hattet gestern Abend/Nacht 
genauso viel Spaß wie ich,
eure Wiebke

Samstag, 27. Oktober 2012

Apfelkuchen deluxe!

Bevor ich die neue Sweet Dreams kaufe, wollte ich unbedingt noch schnell wenigstens einen Kuchen aus der alten backen. Und da ich zum Abendessen bei Freunden eingeladen war, bot es sich an, diesen als Nachtisch mitzubringen. Den Apfelkuchen wollte ich schon seit einer ganzen Weile backen, weil er einfach so schön ist und der klassische Apfelkuchen so gleich viel spannender aussieht.


Ich habe einen etwas abgewandelten Teig gemacht und werde euch hier auch meinen Teig geben und nicht den aus der Sweet Dreams. An der Füllung habe ich nur wenig verändert.

Zutaten für eine Springform mit 24cm Durchmesser:
  • 100 gr kalte Butter, 200 gr Mehl, Prise Salz, 30 gr Zucker, 1 EL Schmand oder Creme fraiche
  • 100 gr weiche Butter, 70 gr Zucker, 2 Eier
  • 2 EL Mehl, 50 gr gemahlene Mandeln
  • 8 kleine Äpfel
  • gemahlener Zimt und Puderzucker

Alle Zutaten des ersten Punktes zu einem glatten Mürbteig verkneten. In die gefettete Springform drücken und kalt stellen.
Die weiche Butter und den Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Mandeln mischen und vorsichtig unterheben.
Eine kleine Schüssel mit Wasser füllen. Die Äpfel schälen und quer halbieren. Mit dem Schäler möglichst lange Streifen abschälen und im Wasser aufbewahren, damit sie nicht braun werden.
Die Mandelmasse auf den Teig geben. Die Apfelstreifen vorsichtig aufrollen und in die Masse setzen. größere Apfelrosen nach außen setzen, die kleineren innen.
Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 160°C Umluft eine halbe Stunden backen. In der Form auskühlen lassen. Sobald der Kuchen erkaltet ist, könnt ihr ihn nach Belieben mit Zimt und Puderzucker bestäuben.

Im Originalrezept ist in der Mandelmasse noch Vanillearoma. Ich hatte nur leider keine Vanilleschoten mehr zu Hause, es hat aber auch ohne vorzüglich geschmeckt.


Was habt ihr für dieses Wochenende gebacken?? Ich finde bei diesem Wetter (in Wien ist alles grau momentan) braucht man einfach einen leckeren Kuchen und eine heiße Schokolade oder Kaffee, dann geht es einem schon  viel besser --> Soulfood!!

Euch allen ein wunderschönes Wochenende,
Wiebke

Dienstag, 23. Oktober 2012

Silikonbackmatte für Macarons

Wie sehr viele von euch, bin auch ich dem Macarons-Wahn verfallen. Ich backe und esse sie soo gerne, probiere neue Füllungen aus (z.B. Rosencreme --> dazu folgt demnächst ein Post) und versuche natürlich, sie möglichst perfekt aussehen zu lassen. Das gelingt mir auch jedes Mal besser, allerdings hat mich immer gestört, dass nicht alle Macarons-Schalen exakt gleich werde. Sie passten zwar immer recht gut aufeinander, waren aber eben nicht 100% gleich.
Deshalb habe ich letztens bei einer Shopping-Tour mal zugeschlagen und dachte mir: mit dieser Silikonbackmatte wären all meine Probleme gelöst. (Ich bin nämlich schon recht lange darum herum geschlichen, aber der Preis hat mich doch immer abgeschreckt: ca. 20€)

Das ist die Backmatte, die ihr sicherlich schon mal gesehen habt.

Beim ersten Mal mit dieser Matte hatte ich nicht bedacht, dass sich dadurch die Backzeit verändert. Deshalb waren sie innen noch ganz weich und die Hälfte blieb an der Backmatte kleben.
Nun habe ich es wieder versucht, dabei die Backzeit verändert. Die Macarons sahen zunächst ganz toll aus, glatte Oberfläche und das Füßchen, also dieser gekräuselte Rand. Ich konnte sie auch recht gut von der Matte entfernen, aber dann die unschöne Überraschung:
Sie waren innen hohl. Alle. 

Jetzt wollte ich einfach mal von euch wissen: Habt ihr Erfahrung mit den Silikonbackmatten? Was mache ich falsch oder sind sie einfach nicht gut und ich sollte weiterhin mit normalem Backpapier arbeiten?
Dazu kam, dass ich das Reinigen nicht so spaßig finde. Ich bin froh, dass ich nicht auch gleich die Matte für Giant Macarons gekauft habe, denn die Dinger sind ja ganz schön teuer...
Ich wäre wirklich froh über einen Tip!!

Ich freue mich über Ratschläge,
Wiebke

Sonntag, 21. Oktober 2012

sündhaft gute Nuss-Cookies!!

In diesem Post von vor gut einer Woche habe ich euch ja Schoko-Kokos-Kekse vorgestellt, die ich total lecker fand. Aber um ehrlich zu sein: nachdem ich die Nuss-Cookies probiert habe, muss ich mein Urteil revidieren. Die Nuss-Cookies sind, für meinen Geschmack jedenfalls, um einiges besser, viiiiiel leckerer. Ich könnte alle auf einmal essen, aber dann wäre mein Langer-Unitag-Vorrat ja schon wieder aufgebraucht. Die Kekse sollten zumindest für die kommende Woche reichen ;)


Ich will euch also auf keinen Fall das Rezept vorenthalten. Es stammt aus der noch aktuellen Lecker Bakery (am Freitag kommt das Christmas Spezial der Lecker heraus) und wurde ausnahmsweise nur minimal von mir abgewandelt (ich habe Cashew-Nüsse statt Erdnüsse verwendet):

Benötigte Zutaten:

  • 125 g weiche Butter oder Margarine, 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100g Erdnussbutter (ohne Stückchen)
  • Prise Salz, 1 Ei
  • 200 g Mehl, 1 TL Backpulver
  • 100 g geröstete und gesalzene Nüsse (Erdnüsse, Cashew,...)

Die Butter mit Zucker schaumig rühren, die Erdnussbutter dazugeben. Dann Salz und Ei unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenso unter die Masse rühren. Die Nüsse grob hacken und dazugeben. Ich habe sie mit den Händen untergeknetet und dann auch mit den Händen ca. 26 kleine Plätzchen geformt. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 150°C (Umluft) 10 Minuten backen. 
Ausgekühlt in Dosen aufbewahren, so halten sie sich am längsten. 

Was ist denn euer Cookie-Lieblingsrezept? Habt ihr so was? Also bei mir rangieren die Nuss-Cookies momentan gaaaanz weit oben!!

Liebe Grüße aus der Küche,
Wiebke

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Hefeteig

Zunächst muss ich mal sagen, dass ich mich riesig über meine ersten drei Follower freue. :D Ich weiß, das ist wirklich nicht viel, aber ein Anfang. Hoffentlich werde ich mit der Zeit immer mehr Leute mit meinen Rezepten erreichen. Vielleicht backe ich dafür aber auch einfach zu schlichte Sachen, sodass sich nicht so viele davon angesprochen fühlen. Ich habe nur leider viel zu wenige Gelegenheiten mit Fondant und Icing zu arbeiten, was viel spannender wäre zum Berichten. Mal sehen, was sich noch so ergeben wird.

Jetzt aber zu meinem Hefeteig. Ich wurde gebeten, das Rezept vorzustellen, das ich für die Buchteln verwendet habe. Es ist ein wirklich einfaches Rezept und wird bestimmt jedem gelingen, der die Hefe gut behandelt, denn das ist das A und O beim Hefeteig: die Hefe mag absolut keinen Windzug und sollte nicht an einem Ort gehen, der mehr als 35° C hat, denn dann stirbt die Hefe und geht nicht mehr. Ich persönlich habe wesentlich bessere Erfahrungen bisher gemacht mit frischer Hefe. Trockenhefe ist bei mir nie so richtig schön gegangen... Vielleicht mache ich was falsch?! Hat jemand einen Tipp für mich? So lange werde ich einfach mit frischer Hefe arbeiten, die sich im übrigen auch wunderbar einfrieren lässt.

Benötigte Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe (42g)
  • 1 EL Zucker
  • 1/4 l lauwarme Milch (nicht wärmer als 30°C)
  • Prise Salz
Die Hefe zerbröckeln und mit ein bisschen Milch und dem Zucker anrühren. Im Becher gehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden. Dann mit dem Mehl, Salz und der restlichen Milch verkneten bis ein glatter Teig entstanden ist und nichts mehr an den Händen kleben bleibt, also entweder noch ein wenig Milch hinzufügen oder Mehl. Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat. Gewünschtes Gebäck formen und noch einmal 20 Minuten gehen lassen; erst dann backen.
Die Backzeit und Temperatur hängt natürlich vom Gebäck ab, je nach Größe verändert sich die Backzeit.

Hoffentlich gelingt euch der Hefeteig auch so gut! 

Viel Erfolg!
Wiebke 

Freitag, 12. Oktober 2012

ganz spontane Buchteln

Meine Mitbewohnerin hat gestern mit Zwetschgen aus ihrem Garten einen wunderbaren Zwetschgen-Datschi gebacken, und weil dann sowohl Teig als auch Zwetschgen übrig waren, habe ich spontan die Resteverwertung in Angriff genommen: Buchteln.
Es sind zwar nicht die originalen Buchteln, da ich kein Mus sondern die ganzen Früchte verwendet habe, aber ich finde sie trotzdem ganz gelungen.
Dafür braucht ihr Hefeteig, den ihr gut gehen lassen müsst, damit die Masse schön locker wird. Dann wird der Teig in Stücken flach gedrückt, eine entsteinte Zwetschge kommt hinein und es wird eine Kugel geformt, die Ränder gut verschließen, damit es nicht später ausplatzt und der leckere Saft hinausläuft. In jede Zwetschge kommt noch ein Stück Würfelzucker, was ich nicht gemacht habe, aber beim nächsten Mal bestimmt mache, denn mir hat die typische Süße gefehlt. Ich habe das für die Marillenknödel so gelesen und würde das einfach mal auf die Zwetschgen übertragen. Die Buchteln mit der Verschluss-Seite nach unten auf ein Blech mit Backpapier legen und noch einmal ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Dann backen. Ich kann leider keine genaue Zeitangabe machen, weil ich sie rausgeholt habe, als sie mir fertig erschienen. Die Buchteln unbedingt warm mit Puderzucker bestreut servieren.
Sie haben mir sehr gut geschmeckt, aber das nächste Mal würde ich Mus nehmen (oder mit einem Stück Zucker). So habe ich sie hier in Wien immer im Kaffeehaus gegessen und haben mir einfach noch besser geschmeckt.


Das war also mein Ergebnis, wobei ich sagen muss, dass nicht ich den Hefeteig gemacht habe, sondern meine Mitbewohnerin.

Süße Grüße,
Wiebke

Dienstag, 9. Oktober 2012

Kokos-Kekse mit viiiiel Schokolade

Gestern habe ich während eines langen Unitages so einen Heißhunger auf Kekse bekommen, dass ich gleich beschloss, mir einen Keksvorrat zu backen. Die eigenen sind doch einfach viel besser als die gekauften!


Für diese leckeren Kokos-Schoko-Kekse benötigt man:

  • 150 gr Zucker, 1 Vanillezucker
  • 200 gr Mehl, 1 TL Backpulver
  • 1 Ei, 120 gr Margarine
  • 150 gr geschmolzene Schokolade, 3 EL Kokos + 2 EL
Den Zucker mit Vanillezucker und Margarine schaumig schlagen, das Ei hinzufügen. Die geschmolzene Schokolade unterrühren. Mehl mit Backpulver und 3 EL Kokos mischen und unter die Masse rühren. Nun 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel Häufchen auf das Backpapier streichen. Genug Abstand dazwischen lassen, denn die Kekse werden im Ofen noch verlaufen. So sollten auf jedem Blech etwa 15 Kekse entstehen. Auf den rohen Teig die restlichen Kokosflocken streuen. 
Im vorgeheizten Ofen bei 150°C Umluft 10 Minuten backen und auf dem Blech auskühlen lassen. Die Kekse  sind zunächst noch weich und werden erst, wenn sie kalt sind, fest. In einer Blechdose halten sie sich besonders lange.
Notgedrungen habe ich heute nicht nur zartbittere Schokolade genommen, sondern 100 gr Zartbitter mit 50 gr weißer gemischt (ich war zu faul, in den Supermarkt zu gehen), eigentlich mag ich nämlich weiße Schokolade gar nicht. Schmeckt aber trotzdem guuuut!
Wer ein großer Kokosfan ist, kann natürlich noch mehr Kokos sowohl unter den Teig rühren, als auch auf den Keksen verstreuen. Dieses Rezept lässt sich wunderbar variieren, in dem man einfach die Schokolade und das Kokos weglässt, und statt dessen etwa Nüsse oder Trockenfrüchte unterrührt. Der Fantasie sind da wohl keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Ausprobieren,
Wiebke

Samstag, 6. Oktober 2012

Gewürz-Salz

Eigentlich wollte ich das ja schon gestern machen, aber der Supermarkt um die Ecke hat leider keine Bio-Zitrusfrüchte und auch kein Fleur de Sel, deshalb musste ich meine Gewürz-Salz-Aktion auf heute verschieben. Ich bin also heute morgen in einen größeren Supermarkt gegangen, wo ich dann auch fündig wurde: frischer Ingwer, Bio-Zitronen, Bio-Orangen und Fleur de Sel (Salz). Zuhause hatte ich noch eine Bio-Limette, also habe ich die auch gleich verwendet.
Es ist also eigentlich ein: Zitrusschalen-Ingwer-Salz, das ganz wunderbar zu Fischgerichten passt. Dafür habe ich die Schale von 1 Orange, 2 Zitronen und 1 Limette abgerieben, sowie ein Stück Ingwer (etwa 3 cm). Außerdem habe ich noch das Mark einer Vanilleschote dazugegeben. Das habe ich dann mit 120 gr Fleur de Sel gemischt und im Ofen bei 110° C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten trocknen lassen. 
Herausgekommen ist dabei das:


Jetzt werde ich es noch schön verpacken und an meine lieben Tanten verschicken, denn die haben teilweise schon länger nichts mehr von mir zu hören bekommen. Also hoffe ich sehr, dass sie damit was anzufangen wissen und dass ihnen das Gewürz schmeckt.

Liebe Grüße aus der Geschenkeküche,
Wiebke

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Pflaumenkuchen

Jaa, genau: Pflaumenkuchen und nicht Zwetschgenkuchen. Ich glaube, ich habe selbst noch nie einen Kuchen mit Pflaumen gegessen, immer nur Zwetschgen. Genau deshalb war es jetzt an der Zeit, mal einen Kuchen mit Pflaumen auszuprobieren!
Dafür habe ich zunächst einen Mürbteig im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft blind gebacken. Während der Teig im Ofen war, habe ich die Pflaumen mit Zucker und etwas Wasser gekocht, püriert, mit Speisestärke angedickt, gemahlene Walnüsse untergerührt und Gelatine eingeweicht, die ich anschließend mit 1 EL Pflaumenpüree erwärmt und aufgelöst habe, um sie dann unter den Rest des Pürees zu rühren. Das Püree auf den Teig geben, erkalten lassen und vor dem Servieren mit Sahne und Walnusshälften dekorieren.


Ich war selbst überrascht, wie schnell dieser Kuchen zubereitet ist und kann ihn deshalb nur empfehlen, wenn' mal schnell gehen soll (und wenn's ganz schnell gehen soll, kann man den Kuchen zum Erkalten in den Kühlschrank geben, auch wenn das eine ökologische Sünde ist ;)).

Und hier die Mengenangaben, mal wieder für eine 20cm-Springform (wir sind halt ein kleiner Haushalt):
  • 150 gr Mehl, 100 gr kalte Butter, 40 gr Zucker, 1 TL Schmand
  • 500 gr Pflaumen, 40 gr Zucker, 2 EL Wasser
  • 1 EL Speisestärke in 1 EL Wasser angerührt, 1 EL gemahlene Nüsse
  • 3 Blatt Gelatine
  • 1/8 l Sahne, 6 Walnusshälften
Den Kuchen kann man auch in acht Stücke einteilen, ich bin aber eher für größere und deshalb für sechs Stücke ;)


Viel Spaß beim Nachbacken!
Wiebke

Dienstag, 2. Oktober 2012

Macarons in Paris!

Vor über einem Monat bin ich auf Europa-Reise gegangen. Dabei war Paris unsere (mein Freund und ich) erste Station. Natürlich war ich besonders auf die tollen Macarons gespannt, denn ich bin auch total dem Macarons-Fieber verfallen und backe sie immer wieder.
Es ist unglaublich, wie die Macarons dort teilweise verkauft werden: haufenweise liegen sie in der Auslage. Aber natürlich gibt es auch Läden, die sie ganz besonders schön herrichten und präsentieren.


Macarons wurden in Paris überall verkauft: an jeder Straßenecke, in jedem Museumsbistro, sogar McDonalds!!!
Das (oder den?) besten Macaron habe ich aber gegessen, als wir 3h (!) für die Katakomben in der Schlange standen - es hat sich definitiv gelohnt... Meinen Freund habe ich in der Schlange gelassen und bin dann in die nächste Patisserie gegangen und habe für mich ein Riesen-Macaron und für ihn ein Schoko-Eclair gekauft.

Riesen-Himbeer-Macaron und ich

Schoko-Eclair und mein Freund
Ist euch aufgefallen, wie das Macaron farblich zu meinem T-Shirt passt?!?
Nächstes Wochenende werde ich mit einer Freundin wieder welche backen, die möchte das gerne lernen und dann werden wir auch neue Füllungen ausprobieren. Von dem Ergebnis werde ich bald berichten.

Liebe Grüße,
Wiebke

Samstag, 29. September 2012

Zitronen-Tarte

Seit gestern bin ich wieder in meiner Studentenbude und damit hier wieder ein toller Duft Einzug nimmt, habe ich beschlossen, gleich mal was zu backen. Außerdem wollte ich, bevor der Herbst so richtig da ist, noch einmal einen sommerlichen Geschmack. Deshalb entschied ich mich für einen locker-luftigen, leichten, fruchtigen Zitronenkuchen, der auch ganz einfach und schnell geht.


Für den Boden habe ich einen Krümelboden  aus Vollkorn-Butterkeksen und flüssiger Butter gemacht. Das geht immer besonders flott. Die Zitronencreme besteht aus Zitronensaft und -schale, Puderzucker, Eigelben, Maizena (Speisestärke) und Creme fraîche. Das Baiser wie immer aus Eiweiß und Zucker.

Die Zutaten für eine 20cm-Springform:

  • 100 gr Vollkorn-Butterkekse, 65 gr flüssige Butter
  • 2 Eigelbe, 50 gr Puderzucker, 5 EL Zitronensaft, Schale von 2 Zitronen
  • 150 gr Creme fraîche, 1 EL Maizena
  • 2 Eiweiße, 40 gr Zucker

Die Kekse zerbröseln und mit der flüssigen Butter vermengen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform drücken.
Den Ofen auf 150° C (Umluft) vorheizen.
Die Eigelbe mit dem Puderzucker schaumig schlagen, den Saft dazu sowie die Creme fraîche. Zum Schluss noch die Maizena vorsichtig unterrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Die Masse auf den Boden geben und im Ofen 30 Minuten backen.
Die Eiweiße mit dem Zucker zu einer dick-cremigen Masse schlagen. Auf den Kuchen geben und noch einmal 10 Minuten backen.
In der Form auskühlen lassen und servieren! :D

Wie gesagt: geht sehr schnell und leicht und schmeckt einfach super!

Viel Spaß beim Nachbacken!
Wiebke

Mittwoch, 26. September 2012

Käsekuchen mit Feigen

Ja, so schnell ist mein Urlaub auch schon wieder rum... Das einzig schöne daran ist, dass ich nun wieder Zeit habe fürs Backen :) Ich hoffe, dass ich die Zeit dafür auch noch während dem Semester haben werde. Ein Post pro Woche sollte schon drin sein.
Um wieder warm zu werden, habe ich erstmal einfach angefangen. Ich habe einen kleinen Käsekuchen nach diesem Rezept gemacht, wobei ich statt des Puddingpulver 2 EL Grieß verwendet habe und den Ziegenfrischkäse durch normalen Frischkäse ersetzt habe, da ich absolut kein Fan von Ziegenkäse bin (ich finde, das schmeckt wie die Ziegen riechen...).



Wenn ihr also einen schnellen, leckeren und fruchtigen Käsekuchen braucht, dann kann ich dieses Rezept nur empfehlen. Und für diejenigen, die auf Ziegenkäse stehen: Feigen und Ziegenkäse soll ja in der Kombination ganz toll schmecken!

Liebe Grüße,
Wiebke

Montag, 27. August 2012

Ab in den Süden oder: endlich Urlaub!!

Nachdem ich nun fast zwei Monate beim Bäcker mir einen abgerackert habe, startet heute mein Urlaub. Ich werde eine Interrail-Tour machen, die mich über Frankreich nach Spanien, Italien, Griechenland, Österreich und nach Berlin führen wird. Ich werde natürlich Ausschau nach süßen Sachen halten und von meinen Entdeckungen berichten. Da ich aber während dieses Monats wohl keine Zeit für meinen Blog haben werde, kann ich nur sagen:
Bis in einem Monat! Lasst es euch allen gut gehen und genießt die letzten Sommertage, bevor der Herbst wieder über uns herein bricht.


Auch wenn ich wohl kaum an einem solchen Traumstrand landen werde, hoffe ich trotzdem, ganz viel Zeit zum relaxen zu haben!

Liebe Grüße,
Wiebke

Samstag, 25. August 2012

Walliser Nusstorte

Für den dritten und letzten Kuchenverkauf habe ich die bereits vorgestellten Cantuccini und Oreo-Kekse gebacken, sowie Macarons und eine Walliser Nusstorte. Die Macarons kamen alle drei Wochen super an und waren immer als erstes verkauft. Das freut mich natürlich sehr! Die Füllung der Macarons dieser Woche werde ich demnächst vorstellen. Heute aber die Walliser Nusstorte, die ich nun schon des öfteren gebacken habe und mir jedes Mal total schmeckt. Sie lässt sich gut vorbereiten, da sie erst so richtig perfekt schmeckt, wenn sie zwei Tage durchgezogen ist. Leider habe ich in der Hektik auf dem Markt vergessen, ein Foto zu machen.
Aber in dem Link für das Rezept ist ein Bild, und ohne viel Mühe kann eure Nusstorte genauso auch aussehen. ;)
Ich kann euch nur sagen: schmeckt super und lässt sich prima vorbereiten!!

Viele Grüße,
Wiebke

Freitag, 24. August 2012

Oreo-Kekse


Diese leckeren Oreo-Kekse habe ich nun schon zum zweiten Mal gebacken. Ich kann jedem nur empfehlen, Oreos selbst zu backen, anstatt sie zu kaufen. Dafür benötigt ihr nur einen Kakao-Mürbteig und als Füllung eine Butter-Vanillecreme. Die Creme wird aus gleichen Teilen Butter wie Puderzucker gemacht und dem Mark einer Vanilleschote. Die weiche Butter mit dem Puderzucker glatt rühren, sodass eine homogene Masse entsteht, das Vanillemark dazu. Und fertig sind die süßen Dinger! :D So einfach und schnell hat man selbst gebackene, leckere Kekse!

Viele Grüße,
Wiebke

Mittwoch, 22. August 2012

Cantuccini

Bei Barbara habe ich letztens mal wieder ein wenig herumgestöbert und bin dabei auf ein tolles Rezept für Cantuccini gestoßen. Heute hatte ich also die Gelegenheit sie auszuprobieren. Ich habe dafür Weizenvollkornmehl vervendet, sowie Mandelblättchen. Allerdings hatte ich keine Bio-Zitronen, sodass ich kurzerhand darauf verzichtete. Schmeckt auch ohne klasse, mit aber bestimmt noch fruchtiger!


Lieben Dank für das Rezept!

Viele Grüße,
Wiebke

Montag, 20. August 2012

Stracciatella-Kuchen

Heute morgen bin ich extra früh aufgestanden, um mal wieder Zeit zu haben fürs Backen. Ich hatte ein Rezept aus der LECKER Bakery im Blick, bei dem der Ofen kalt bleibt und statt dessen der Kühlschrank herhalten muss.
Bei diesem Kuchen wird der Boden aus zerbröselten Löffelbiskuit und geschmolzener Butter hergestellt. Ich habe zu gleichen Teilen Löffelbiskuit und Amarettini verwendet (jeweils 75 gr für eine große Kastenform) sowie 75 gr geschmolzene Butter. Das wird vermengt und in eine mit Frischhaltefolie ausgelegt Kastenform gedrückt; kaltstellen. Während dessen 500 gr Mascarpone mit 200 gr Joghurt und 80 gr Zucker verrühren. 8 Blatt Gelatine einweichen, auflösen und mit einem Esslöffel Mascaponemasse verrühren. Unter den Rest der Masse rühren. Nun 100 gr Zartbitterschokolade grob hacken, sowie ein kleines Glas (oder halbes großes Glas) Schattenmorellen hacken. Saft wird für den Kuchen nicht weiter benötigt. Schattenmorellen und Schokolade unter die Masse heben. Wenn sie zu gelieren beginnt, 150 gr Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. Auf den Krümelboden streichen und wieder kühlstellen. Nach ca. 1 h 150 gr Sahne erhitzen und über 150 gr gehackte Schokolade gießen. Rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese ein wenig abkühlen lassen und auf den Kuchen gießen. Noch einmal kühlstellen, bis der Kuchen schnittfest ist.


Besonders schön sieht es natürlich aus, wer frische Kirschen zur Hand hat und den Kuchen damit dekorieren kann. Leider hatte der Supermarkt um die Ecke heute morgen keine :( ...
Der Kuchen ist super schnell zubereitet, dann heißt es nur noch: warten ;)

Alle Zutaten im Überblick:

  • je 75 gr Löffelbiskuit und Amarettini
  • 75 gr Butter
  • 500 gr Mascarpone, 200 gr Joghurt
  • 80 gr Zucker
  • 8 Blatt Gelatine
  • 250 gr Schokolade
  • kleines Glas Kirschen
  • 150 gr Sahne


Viel Spaß beim "Nachbacken",
Wiebke

Sonntag, 19. August 2012

N.Y. Cheesecake mit Himbeeren

Den amerikanischen Käsekuchen habe ich so zum ersten Mal gebacken. Wenn ich mich nicht irre, dann ist der Unterschied zu den deutschen Käsekuchen, dass Frischkäse und nicht Quark verwendet wird. Das Rezept für diesen Cheesecake habe ich aus der neuen Lecker Bakery und habe ihn für den Markt am vergangenen Freitag gebacken. Ich habe das Rezept abgeändert, damit es für eine 28 cm Form reicht. Um ehrlich zu sein, bin ich heute auch ein wenig schreibfaul und verlinke das Rezept deshalb ;) Christina von ChristinasCatchyCakes hat ihn auch schon gebacken und hier ihren Bericht samt Rezept dazu veröffentlicht.

Leider habe ich kein anderes Bild. Hinten ist der Käsekuchen

Übrigens: Wer hat schon die neue Sweet Dreams? Ich habe sie mir gleich letzten Freitag gekauft und bin total begeistert. Vor allem die Schwarzwälder Torte mit Zwetschgen auf dem Titelbild macht mich total an. Die werde ich bestimmt bald mal backen!!



Freitag, 17. August 2012

Sachertorte

Für den Markt heute habe ich unter anderem auch eine Sachertorte nach diesem Rezept, allerdings habe ich es mir für eine 28 cm Durchmesser Springform umgerechnet. Dafür habe ich die Angaben mit 1,36 multipliziert. Wer weder eine 24 cm noch eine 28 cm, sondern nur eine 26 cm hat (wie die meisten), muss das Rezept aus dem Link mit 1,17 multiplizieren.
Hier aber die Angaben für eine 28 cm Form, die 14 kleine oder 12 große Stücke ergibt:

  • 177 gr Zartbitterschokolade
  • Mark einer Vanilleschote
  • 8 Eier, Prise Salz
  • 177 gr Butter
  • 149 gr Zucker
  • 177 gr Mehl
  • 280 Aprikosenmarmelade, 272 Zartbitterschokolade
  • 1,5 EL Sonnenblumenöl
Die Torte wie im Link beschrieben zubereiten, die Backzeit um 5 Minuten verlänger. Die Sachertorte ist wirklich schnell und einfach zubereitet. Das Geheimnis ist nur, die Marmelade lang genug einziehen zu lassen, so dass ein saftiger Schokoladenkuchen entsteht. Dazu schmeckt Sahne ganz wunderbar, oder wie die Österreicher sagen: Schlagobers ;)



Viele Grüße,
Wiebke


P.s.: Hier findet ihr eine Umrechnungstabelle für die Backformen.

Donnerstag, 16. August 2012

Macarons mit Schoko-Ganache

Für den morgigen Marktverkauf habe ich wieder Macarons vorbereitet. Drei verschiedene Sorten, allerdings ist eine dafür nur für eine Bestellung: Kaffee, Pistazie und Schokolade.
Ich habe wie immer die Macarons nicht gefärbt, da ich leider die Pastenfarben nur in Wien habe. Aber die Füllung ist dafür farbig.
Für die Kaffee- und Pistazienfüllung habe ich eine weiße Ganache als Basis genommen und dann gemahlene Pistazien untergerührt, bzw. lösliches Espressopulver. Die Schoko-Ganache besteht aus hochwertiger dunkler Schokolade und Sahne.
Besonders freut mich, dass eine Dame gestern bei mir noch sechs Tütchen Macarons vorbestellt hat. Von meiner Chefin habe ich zur Zeit ein kleines tolles Büchlein ausgeliehen, in dem es ganz hervorragende Anleitungen für Macarons gibt. Dort wird mit italienischer Meringue gearbeitet. Wenn ich demnächst Zeit habe, werde ich das einmal ausprobieren und davon berichten. Für den Verkauf wollte ich aber keine Experimente starten, sondern lieber auf bewährtes setzten. Das Büchlein werde ich mir übrigens auch noch zulegen. Da sind einfach geniale Tips und Füllungrezepte drin!


Geburtstagskuchen

Eine Freundin meiner Eltern bat mich, für den  Geburtstag ihres Sohnes eine Torte zu backen. Das mache ich sehr gerne, vor allem weil ich ihn gut kenne!
Sie entschied sich für die Johannisbeer-Torte mit Ingwer-Baiser, die ich bereits einmal gebacken habe. Deshalb jetzt auch nur der Link zum Rezept und ein Bild vom diesmaligen Ergebnis. Ich hoffe sehr, dass die Torte allen geschmeckt hat, allen voran natürlich dem Geburtstägler. Auf diesem Weg auch noch herzlichen Glückwunsch!