Montag, 30. Juli 2012

Rhabarber-Kuchen

Seit kurzem befindet sich das Backbuch "Süße Sünden" von der Hummingbird Bakery aus London in meiner Back-Bibliothek. Jetzt hatte ich die Gelegenheit ein Rezept auszuprobieren. Ich wollte aber mal lieber einen Kuchen backen und keine aufwendige Torte, also entschied ich mich für den Rhabarber-Mandel-Kuchen, den ich allerdings mit Haselnüssen statt Mandeln backte, da ich keine Mandeln zu hause hatte.


In der Vorlage wurde meiner Vermutung nach Himbeer-Rhabarber verwendet, eine besonders rote Sorte. Da ich aber TK-Rhabarber verwendete, konnte ich die Rhabarbersorte nicht aussuchen. Deshalb sieht der Kuchen bei mir leider nicht so schön aus. Das sieht mit rotem Rhabarber einfach viel schöner aus. Dem Geschmack tut es aber keinen Abbruch. 


Für eine Kastenform von 25 cm Länge verwendete ich:
  • 200 gr Rhabarberkompott
  • 235  gr Margarine
  • 200 gr Zucker
  • 4 Eier
  • 240 gr Mehl
  • 1 großzügiger TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 4 EL Milch
  • 1 handvoll gehobelte Haselnüsse
Rhabarberkompott vorbereiten. Margarine mit Zucker schaumig rühren, Eier einzeln zufügen. Die trockenen Zutaten sieben, die Hälfte unter die Fettmasse mischen, Milch hinzufügen, dann den Rest der trockenen Zutaten.
Die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben. Ofen auf 150° C (Umluft) vorheizen.
Das Kompott abtropfen lassen und vorsichtig unter die Masse heben. In die Form füllen und mit den Nüssen bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten backen. In der Form zunächst abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und vollends auskühlen lassen.
Das ist ein sehr leckerer luftiger Kuchen, der sich gut vorbereiten lässt. Es empfiehlt sich natürlich eine rote Sorte Rhabarber zu verwenden, wobei es auch mit einer grünen Sorte super schmeckt. Außerdem würde ich nur 150 gr Kompott verwenden.
Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und ihr habt Lust bekommen, diesen Kuchen nachzubacken. :)

Samstag, 28. Juli 2012

Beeren-Plunder

Als Verkäuferin beim Bäcker bin ich natürlich immer den tollen süßen Sachen ausgesetzt und kann meistens nicht widerstehen. Zur Zeit haben wir zum Beispiel sehr leckere Waldbeerenplunder im Sortiment, die mich jeden Tag so anlachen, dass ich mich kurzerhand dazu entschloss, sie nachzubacken. Das ist mir auch sehr gut gelungen.


Dafür habe ich zunächst einen Plunderteig hergestellt nach dem gleichen Rezept wie schon bei den Nussschleifen.
Dann habe ich eine Quarkfüllung gerührt, damit die Plunder nicht so trocken werden. Die Quarkcreme besteht aus 500 gr Quark, 3 EL Zucker, 4 EL Sahne und einem halben Päckchen Vanillepudding-Pulver. Die Creme auf ca. 18 Plunderteigstücke verteilen. Dann TK-Beerenmischung darauf verteilen. Zusätzlich habe ich noch Streusel aus 100 gr Mehl, 50 gr Zucker und 60 gr Butter geknetet und diese auf den Beeren verteilt. Im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Umluft ca. 20 Minuten backen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft einen Zuckerguss anrühren und die heißen Plunderstücke damit bestreichen.
Natürlich können die Beeren auch durch andere Früchte ersetzt werden, wie zum Beispiel Pfirsich-Spalten.

Un hier noch einmal die Zutaten im Überblick (reicht für ca. 18 Stücke):
Für den Plunderteig:

  • 450 gr Mehl, 30 gr Hefe, fast 1/4 l lauwarme Milch
  • 1/2 TL Salz, 1 Eigelb, 50 gr Butter
  • 150 gr Butter, 50 gr Mehl
Für die Füllung:
  • 500 gr Quark, 4 EL Sahne
  • 3 EL Zucker, 1/2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • TK-Beerenmischung
  • Puderzucker, Zitronensaft

Mittwoch, 25. Juli 2012

Rhabarber-Sahne-Torte

Gestern/ Heute habe ich ein wirklich tolles Rezept zum ersten Mal versucht. Die lange Wartezeit fürs Gelieren lohnt sich auf alle Fälle.
Es handelte sich um eine Bestellung und da ich freie Hand hatte, war ich zunächst unschlüssig, was ich backen soll: Lieber auf etwas Bewährtes setzen oder was Neues ausprobieren? Ich entschied mich also für was Neues. Das Rezept muss ich euch unbedingt weiter geben. Diese Torte ist zwar etwas aufwendiger, aber es lohnt sich!


Zunächst habe ich einen Mürbteigboden gebacken. Ich würde allerdings nächstes mal 1/3 weniger machen. Nun aber die Angaben, so wie ich es gemacht habe:

  • 200 gr Mehl, 1 Ei, 1 Prise Salz
  • 200 gr Zucker, 1 gestrichener TL Backpulver
  • 125 gr Butter
Alles miteinander verkneten. In einer Springform von 26 cm Durchmesser ausrollen und im vorgeheizten Backofen bei 170° C Umluft ca. 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Der Boden kann gut vorbereitet werden.

Für die Füllung:
  • 750 gr Quark, 300 gr Natur-Joghurt
  • Schale und Saft einer halben Zitrone
  • 250 gr geschlagene Sahne
  • 9 Blatt Gelatine
  • 370 gr Rhabarber (TK)
  • 80 gr Zucker, 150 ml Wasser, 2 EL Zitronensaft
  • 6 Blatt Gelatine
Wer kann, sollte unbedingt zunächst den Rhabarber vorbereiten, und zwar wie folgt. Rhabarber mit Zucker, Wasser und Zitronensaft aufkochen, bis der Rhabarber weich ist. Mit dem Pürierstab pürieren. 400 ml abmessen. Die Gelatine einweichen, nach Packungsangabe auflösen, mit einem EL Rhabarber verrühren und anschließend unter den gesamten Rhabarber rühren. 
Bei mir hat es extrem lange gedauert, bis der Rhabarber geliert ist. Deswegen ist es sinnvoll, das als aller erstes, noch vor dem Boden zuzubereiten.
Nun Quark, Joghurt und Zitrone verrühren. Die Gelatine einweichen, auflösen und mit einem EL Quarkmasse verrühren. Dann mit dem Rest Quark mischen. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
Den Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit einem Tortenring umschließen. Die Hälfte der Quarkmasse daraufgeben. Dann eine Hälfte des Rhabarbers und mit einem Holzstäbchen marmorieren. So auch mit der zweiten Hälfte verfahren. Im Kühlschrank fest werden lassen (am besten über Nacht).

Für die Deko:
  • 150 gr geschlagene Sahne
  • Krokant
  • rote Marmelade, Minzeblätter
Wenn die Torte fest ist, vorsichtig den Ring lösen. 16 Stücke markieren und die Torte mit der Sahne verzieren. Ich habe Tupfen gespritzt, damit die Stücke klar erkennbar sind, sowie den Rand eingestrichen. Die Marmelade in die Tupfen spritzen, damit die Torte ein bisschen Farbe erhält. Wer mag, kann den Rand noch mit Mandelblättchen verzieren.

Die Torte ist also ein bisschen aufwendig, und die Gelierzeit muss eingerechnet werden. Laut Bericht hat sie ganz wunderbar geschmeckt, was mich natürlich sehr freut. 

Dienstag, 24. Juli 2012

Nuss-Schleifen

Das Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte, ist einfach super! Ich habe es nun zum zweiten Mal gebacken und bin wieder begeistert. Es handelt sich um Nussschleifen, wie man sie auch beim Bäcker kaufen kann. Allerdings verwende ich weniger Puderzuckerglasur.
Für die Nussschleifen benötigt ihr einen Plunderteig, der wie der Blätterteig hergestellt wird, also ebenfalls mit Ziehbutter. Wie diese Art von Teig zubereitet wird, ist in diesem Youtube-Video super zu sehen. Auf Youtube gibt es außerdem jede Menge andere Anleitungen, z.B. für Strudelteig, Blätterteig usw....

Für den Teig (reicht für ca. 16 Schleifen):

  • 450 gr Mehl, 30 gr Hefe, fast 1/4 lauwarme Milch
  • 1/2 TL Salz, 1 Eigelb, 50 gr Butter
  • 150 gr Butter, 50 gr Mehl
Aus den Zutaten der ersten zwei Punkte einen Hefeteig herstellen. Diesen dann an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit die Butter und das Mehl vermengen und im Kühlschrank kalt stellen. Wie im Video dann den Teig weiterverarbeiten.

Für die Füllung:
  • 200 gr gemahlene Haselnüsse, 100 gr Zucker
  • 4 EL Rum, 2 Eiweiß
Die Zutaten für die Füllung vermengen. Den Teig auf 25x70 cm ausrollen. Die untere Längsseite mit der Füllung bestreichen, die obere Teighälfte darüber klappen, etwas andrücken. Etwa 16 Streifen herausschneiden. In jeden Teigstreifen längs einen Schlitz schneiden, ein Ende durch den Schlitz ziehen. So entsteht die typische Schleifen-Form. Wer mag, kann die Schleifen noch mit gehobelten Nüssen bestreuen und leicht andrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 190° C Umluft 15 Minuten backen, bis sie bräunlich werden.

Für die Glasur:
  • Puderzucker (Menge nach Belieben)
  • Zitronensaft oder Rum
Puderzucker und Rum oder Zitronensaft verrühren. Die noch heißen Nussschleifen damit bestreichen.


Und, wie gefallen euch meine Nussschleifen? Nachbacken wärmstens empfohlen!! :)

Montag, 23. Juli 2012

Windbeutel

Mein kleiner Bruder fliegt am Donnerstag für ein Jahr nach Namibia und wird dort einen Freiwilligendienst leisten. Deshalb haben wir am Samstag ein kleines Abschiedsfest mit Freunden und Verwandten gefeiert. Dafür habe ich einen Nachtisch beigesteuert und zwar Windbeutel gefüllt mit Früchten, die die Farben der Flagge Namibias haben: Kiwi (grün), Himbeeren (rot), Blaubeeren (blau) und Mango (gelb).


Außerdem habe ich versucht, die Windbeutel so anzuordnen, dass die Flagge erkennbar wird. Mehr oder weniger ist mir das auch gelungen.
Zuerst hatte ich mir überlegt, eine Motivtorte mit Fondant zu gestalten. Aber bei der Luftfeuchtigkeit ist das wenig spaßig, also habe ich mich für die Windbeutel entscheiden.

Freitag, 20. Juli 2012

Bienenstich

Für den heutigen Kaffee habe ich zum ersten Mal Bienenstich gebacken. Gestern gab es bei der Arbeit nämlich welchen, der so lecker aussah, dass ich beschloss, selbst welchen zu backen.


Ich habe einen runden Bienenstich in einer 20 cm Springform gebacken. Das sind 6 nicht sehr große Stücke.
Für den Hefeteig und Belag braucht ihr:
  • 115 gr Mehl, 17 gr Butter, 1/2 Ei, 1 Prise Salz
  • 8 gr Zucker, 30 ml lauwarme Milch, 8 gr Hefe
  • 45 gr Butter, 45 gr Zucker, 50 gr gehobelte Mandeln
Die Hefe mit der Milch und dem Zucker verrühren und ca. 10 Minuten ruhen lassen. In einer Schüssel das Mehl, die Butter, das Ei und Salz vermengen, Hefe dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort 1,5 h gehen lasse, bis sich die Masse verdoppelt hat und schön luftig ist. 
Die Butter schmelzen lassen, Zucker und Mandeln dazurühren. Die Springform fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig in der Form ausrollen und die Mandeln darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 160° C Umluft 25 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Da ich nicht genügend Mandeln da hatte, habe ich zusätzlich Sesamsamen verwendet, was auch lecker war.
Zutaten für die Füllung:
  • 150 ml Milch, Mark einer Vanilleschote
  • 2 EL Zucker, 1 EL Speisestärke.
  • 200 ml Sahne, 1x Vanillezucker, 1x Sahnesteif
Von der Milch 2 EL abschöpfen und mit der Speisestärke verrühren. Den Rest Milch mit der Vanille und dem Zucker aufkochen, die Speisestärke dazugeben und gleich mit dem Schneebesen verrühren. Den Pudding kurz aufpuffen, dann mit Frischhaltefolie abgedeckt abkühlen lassen. 
Die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen und vorsichtig unter den abgekühlten Pudding heben. Den kalten Kuchen einmal halbieren und mit der Vanillecreme füllen. Wer mag, kann den Bienenstich noch dekorativ mit Puderzucker bestäuben. 


Schmeck einfach super, ein echter Klassiker!

Donnerstag, 19. Juli 2012

Stachelbeer-Marmelade

Stachelbeeren sind ja so eine Sache. Viele mögen sie gar nicht, und andere können nicht genug davon bekommen. Ich esse sie wirklich seehr gerne, nicht nur im Kuchen, sondern auch als Marmelade auf meinem Frühstücksbrot. Ich bin in meiner Familie zum Glück nicht die einzige, die sie gerne isst, deshalb haben meine Mutter und ich ein paar Gläser Marmelade gekocht.
Das ist auch ganz einfach. Je nach dem, wie süß man die Marmelade haben möchte, den Gelierzucker wählen, z.B. 1 zu 2, 1 zu 3 oder Pektin und individuell Zucker hinzufügen. Wer Pektin verwendet, kann auch anstelle des Zuckers Süßstoff oder Stevia verwenden. Das ist vor allem für figurbewusste Menschen oder Diabetiker was.
Wir haben die Früchte vor dem Aufkochen püriert, weil wir uns nicht sicher waren, wie sehr sie beim Kochen zerfallen würden. Außerdem haben wir uns für den 1 zu 2 Gelierzucker entschieden. Erstaunlicher Weise ist die Marmelade ziemlich rot geworden, denn die meisten Stachelbeeren waren von der grünen Sorte.
Das Ergebnis ist vorzüglich und natürlich schon heute auf meinem Brot gelandet ;)


Wer mag denn noch so die Sommerfrüchte? Und welche mögt ihr so gar nicht?? Ich muss ehrlich sagen, mir fällt keine Frucht ein, die ich nicht mag...

Mittwoch, 18. Juli 2012

Heidelbeer-Torte mit Buchweizen-Biskuit

Ich habe ja schon im letzten Post mit den Brioche vom Geburtstag meines Vaters erzählt. Mit einem schönen Frühstück ist es aber noch nicht erledigt: eine leckere Torte für den Kaffee muss es natürlich auch geben ;)
Dafür habe ich wieder ein Rezept aus der aktuellen Sweet Dreams verwendet, allerdings abgewandelt.


Für den Biskuit (26cm)
  • 4 Eier, Prise Salz, 110 gr Zucker
  • 70 gr Buchweizenmehl, 70 gr Speisestärke, 1 gestrichener TL Backpulver
Die Eier mit Salz und Zucker 4 Minuten lang aufschlagen. Dann Mehl, Speisestärke und Backpulver darüber sieben und vorsichtig unterheben. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen. Ein mal die Form kräftig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit zu große Luftlöcher im Teig kaputt gehen. Bei 170 °C Umluft ca. 30 Minuten backen. In der Form 5 Minuten auskühlen lasssen, dann auf einem Auskühlgitter vollends kalt werden lassen.

Für die Füllung:
  • 500 gr Mascarpone, 500 gr Quark, 1 EL Milch
  • 40 gr Puderzucker, 2 EL Rum
  • 500 gr Heidelbeeren (frisch oder TK)
  • 50 gr Mandelblättchen
Mascarpone mit Milch, Zucker und Rum verrühren, Quark dazugeben. Die Hälfte der Beeren unterheben. Den ausgekühlten Biskuit zweimal durchschneiden. Ein Drittel der Füllung auf den ersten Boden geben, den zweiten Boden darauflegen, ein weiteres Drittel auf dem Boden verstreichen, den letzten Boden auflegen. Mit dem Rest der Füllung die Torte ummanteln. Die restlichen Beeren auf der Torte verteilen. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Auf den Beeren verteilen und den Tortenrand damit dekorieren.


Dienstag, 17. Juli 2012

Vollkorn-Brioche

Zum Geburtstagsfrühstück für meinen Vater habe ich mich das erste Mal an Brioche gewagt. Gewagt deshalb, weil er selber sie mal gebacken hat und seine Brioche excellent waren, und daher das Erbe natürlich schwer wiegt. Aber auch mir sind sie sehr gut gelungen :)


Für ca. 20 Brioche in Muffin-Größe benötigt ihr:

  • 5 Eier, 1 TL Salz, 2 EL Honig
  • 20 gr Hefe, 5 EL Milch
  • 500 gr Weizenmehl (Vollkorn), 100 gr Buchweizenmehl (Vollkorn)
  • 250 gr Butter
  • 1 Eigelb, 2 EL Sahne

Hefe und Milch verrühren und ca. 10 Minuten gehen lassen. In einer großen Schüssel das Mehl mischen. In einer weiteren Schüssel Eier, Salz und Honig kurz aufschlagen. Die Eimasse und Hefe zum Mehl geben und verkneten. Der Teig wird sehr feucht sein, dann einfach noch mehr Mehl dazu geben. Die Butter in kleinen Flocken schnell einarbeiten, eventuell Mehl hinzufügen. 
Den Teig ca. 4 h gehen lassen. Er braucht durch die viele Butter sehr lange zum Gehen.
Ein Muffinblech mit Papier auslegen. Den Teig noch einmal kneten und in ca. 20 Kugeln teilen. Von jeder Kugel etwa 1/3 abnehmen. Mit dem Daumen in die größere Kugel drücken und darauf die kleinere Kugel setzen. Eigelb und Sahne miteinander verquirlen, die Brioche damit bestreichen. Noch einmal ca. 15 Minuten gehen lassen, während dessen den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen. Die Brioche 20 Minuten backen, je nach Ofen dauert es evtl. länger. Nicht zu lange backen, da sie ja nicht trocken schmecken sollen.


Mit selbstgebackenen Brioche beginnt der Tag doch gut ;)

Montag, 16. Juli 2012

Brombeer -Torte

Zum Geburtstag meiner Cousine habe ich mich an die Titeltorte der aktuellen Sweet Dreams gewagt, wobei ich mich nicht exakt ans Rezept gehalten habe.
Für den Biskuit 4 Eier mit ca. 120 gr Zucker 5 Minuten lang aufschlagen bis sich das Volumen vervielfacht hat. 80 gr Mehl und 40 gr Speisestärke mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. In einer Springform mir 20 cm Durchmesser bei 160° C Umluft 40 Minuten backen.
250 gr Brombeeren mit 90 gr Zucker aufkochen und pürieren. 7 Blatt Gelatine einweichen und im Püree auflösen. 500 gr Joghurt dazurühren und kaltstellen. 250 gr Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und unter die kalte Joghurtcreme heben.
200 ml roten Traubensaft mit 50 gr Zucker, 200 gr Beeren und einer Stange Zimt aufkochen. 1,5 EL Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und in den Saft rühren, kurz aufkochen lassen. 6 Blatt Gelatine einweichen und in der Beerengrütze auflösen. Zimtstange entfernen.
Wenn der Biskuit komplett ausgekühlt ist, diesen zweimal durchschneiden. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. 1/3 der Mousse darauf geben, glattstreichen. Darauf die Hälfte der Grütze. Dann ein Boden, ein weiteres Drittel der Mousse, und der letze Boden. die restliche Mousse darauf verstreichen. Die übrige Grütze mit 180 gr Beeren mischen und als letzte Schicht auftragen. Nun muss die Torte gut durchkühlen. Vor dem Servieren vorsichtig den Ring entfernen, am besten dafür zunächst am inneren Rand mit einem Messer vorbeifahren und so den Ring lösen.
Ich bin froh, dass die Torte so gut beim Geburtstag ankam. Da ich nicht mitbekommen hatte, dass meine Cousine nicht mehr Vegetarierin ist, habe ich statt Gelatine Agar-Agar verwendet. Das funktioniert sehr gut, allerdings braucht es länger zum Gelieren und man sollte wohl ein bisschen mehr verwenden als angegeben.

Leider kommen die Schichten auf dem Bild nicht so schön raus, weil ich den Tortenring nicht fest genug um den Biskuit gelegt habe...



Die Zutaten noch einmal im Überblick:
Für den Biskuit:
  • 4 Eier, 120 gr Zucker
  • 80 gr Mehl, 40 gr Speisestärke
Für Mousse und Grütze:
  • 13 Blatt Gelatine
  • 500 gr Joghurt, 250 Sahne, 1x Sahnesteif
  • 630 gr Beeren
  • 140 gr Zucker
  • 200 ml Traubensaft
  • 1,5 EL Speisestärke
  • 1 Zimtstange

Sonntag, 15. Juli 2012

Johannisbeer-Torte mit Ingwer-Baiser

Mein kleiner Bruder hat sich für den heutigen Sonntag einen Kuchen/ eine Torte mit Johannisbeeren gewünscht. Also bin ich in den Garten und habe die letzten Beeren von den Sträuchern gepflückt und es hat tatsächlich noch für diese Torte gereicht:


Das Rezept habe ich in einer 26 cm Durchmesser Springform gebacken. Nur bei der Füllung habe ich etwas abgeändert, und zwar habe ich 200 ml Sahne steif geschlafen, diese mit den Johannisbeeren gemischt und dann noch 150 Gramm Quark untergehoben.
Der Ingwer ist sehr dezent und hat sogar meinen Vater überzeugt. Die Reaktionen waren: "Eine deiner besten Torten." Das Nachbacken kann ich also nur empfehlen! :)

Samstag, 14. Juli 2012

Chocolate-Cheesecake mit Aprikosen

Ich habe ja letztens schon mal etwas aus der aktuellen Sweet Dreams gebacken und gestern Abend hat mich die Aprikosen-Tarte angelacht.
Ein wenig hab ich das Rezept abgewandelt. Und zwar habe ich einen Mürbteig  aus hauptsächlich Mandeln und wenig Mehl blind gebacken. Dafür kann ich leider keine genauen Angaben machen, weil ich das so frei Hand gemacht habe...
Dann habe ich 300 gr Schmand mit 300 gr Frischkäse verrührt, dazu 60 gr Puderzucker und Saft einer halben Zitrone. 6 Aprikosen klein gewürfelt dazu. Ein Päckchen gemahlene Gelatine nach Packungsanleitung vorbereiten und unterrühren. 200 gr weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und ebenfalls unter die Käsemasse ziehen. Auf dem gebackenen Mürbteig verteilen. 3 Aprikosen vierteln und im Backofengrill grillen, bis sie leicht bräunlich werden. Damit die Tarte garnieren. In die Mitte der Tarte habe ich gehobelte Schokolade gegeben. Dafür einfach mit einem Kartoffelschäler Schokolade hobeln. Die Füllung reicht für eine Tarte mit 28 cm Durchmesser.



Leider kommt die Schokolade in der Mitte auf den Bildern nicht richtig raus. Der Kuchen ist ziemlich süß, aber wer weiße Schokolade mag, wird auch diesen Kuchen mögen. Viel Spaß beim Nachbacken!

Freitag, 13. Juli 2012

Oh là là des Macarons!

Heute habe ich mich zum zweiten Mal an Macarons gewagt, nachdem die ersten leider nichts geworden sind. Für den zweiten Versuch habe ich noch mal kräftig gegoogelt, um alle Tips und Tricks zu erfahren und bin dabei auf Aurélie von Französisch Kochen gestoßen, die hier alles Wissenswerte verrät und hier ein wunderbares Rezept mit Videos bereitgestellt hat. Ich bin begeistert, wie gut es geklappt hat. Leider habe ich bei meinen Eltern nicht die richtigen Lebensmittelfarben, weshalb meine Macarons heute einfach weiß geblieben sind, dafür ist die Füllung grün durch die Pistazien.






Ich werde in Zukunft wohl öfter Macarons backen, denn im Prinzip ist es gar nicht schwer, man muss sich nur wirklich ganz genau an die Angaben halten, was mir schwer fällt, da ich immer rumexperimentieren muss und alles mögliche an Rezepten verändere ;)

Mittwoch, 11. Juli 2012

Mojito-Cupcakes

Als ich gestern mit meinen Freundinnen Cocktails trinken war, habe ich beschlossen, endlich die Mojito-Cupcakes zu backen, die schon lange auf meiner to-bake-liste stehen.
Das Rezept habe ich von Ninas kleiner Food-Blog. Allerdings habe ich statt Mascarpone Quark verwendet. Die Hälfte des Rezepts hat bei mir für 12 relativ kleine Cupcakes gereicht, wobei noch Frosting übrig war. 


Es schmeckt so gut wie es aussieht: einfach ein erfrischender Cupcake :) Nachbacken definitiv empfohlen und danke für das Rezept ;)

Dienstag, 10. Juli 2012

Kirsch-Sahne-Torte

Als ich heute nach einem Kirschkuchen-Rezept gesucht habe, bin ich irgendwie auf nichts gestoßen, das mich so richtig angesprochen hat. Also habe ich einfach mal losgelegt und geschaut, was dabei rauskommt.
Das Ergebnis:


Ich habe einen Biskuit aus 3 Eiern und jeweils 50 gr Zucker und Mehl in einer 20 cm langen Rehrückenform gebacken. Gefüllt ist der Biskuit mit 200 ml geschlagener Sahne (je 1x Sahnesteif und Vanillezucker) und 250 gr Quark. Außerdem habe ich 60 gr Vollmilchschokolade über dem Wasserbad geschmolzen und in den Quark gerührt, bevor ich die Sahne dazu gegeben habe. Leider habe ich die Kirschen nicht abgewogen und kann deshalb keine genaue Angabe machen. Aber da kann man ja eh so viel oder wenig nehmen, wie man will :)
Schmeckt auf jeden Fall ziemlich gut, vor allem durch den Schokoladen-Quark.

Liebe Grüße an alle!

Sonntag, 8. Juli 2012

Aprikosen-Käsekuchen

Als ich letztens nach Hause kam, war noch genau ein Stück Aprikosen-Käsekuchen da, den mein Vater gebacken hatte. Er war so unglaublich lecker, dass ich darauf bestand, ihn mit meinem Vater zusammen zu backen, damit ich das Geheimnis erfahren kann. Heute haben wir uns also gemeinsam daran gewagt. Dieser Käsekuchen ist wirklich kein Hexenwerk, aber sehr lecker und deshalb muss ich euch auch unbedingt das Rezept verraten.
Das Rezept ist für eine Springform mit 26 cm Durchmesser.

Für den Mürbteig:
  • 200 gr Mehl, 50 gr Zucker, 1x Vanillezucker
  • 120 gr kalte Butter
  • 1 Prise Salz, 1 Ei oder alternativ 1 EL Schmand (so haben wir es heute gemacht)
Für die Quarkmasse:
  • 500 gr Quark
  • 5 getrennte Eier, 1 Prise Salz
  • 125 gr geschmolzene Butter, fast 1/4 l heiße Milch
  • 90 gr Mehl oder Grieß (wir haben Mehl verwendet), 1/4 TL Backpulver
  • 125 gr Zucker (oder etwas weniger)
  • 10 Aprikosen

Für den Mürbteig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in die gefettete Springform legen und einen relativ hohem Rand formen. Die Aprikosen waschen, halbieren und ohne Stein auf den Teig geben. 
Für die Quarkmasse die Eiweiße mit einer Prise Salz ganz steif schlagen. Die restlichen Zutaten einschließlich Eigelb gut verrühren und dann das Eiweiß vorsichtig unterheben. In die Form gießen.
Bei 170° C Umluft ca. 55 Minuten backen. Unbedingt nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken, da der  Mürbteig sonst zu dunkel wird und bitter schmeckt.


Ich kann euch wirklich nur empfehlen, diesen Kuchen nachzubacken. Seeehr lecker! :)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Johannisbeer-Taler

Letztens habe ich mir die aktuelle Sweet Dreams gekauft und jetzt konnte ich endlich loslegen und das erste Rezept ausprobieren. Allerdings habe ich es gleich etwas abgewandelt und statt Speisestärke Haferflocken unter die Beeren gemischt. Außerdem war mir der Mürbteig zu süß, deshalb würde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall einen neutralen Mürbteig machen. Der Teig wird in mehrere Teile geteilt, je nach dem wie groß die Taler sein sollen und auf Backpapier ausgerollt. Die Füllung ist aus jeweils gleich großen Teilen Johannisbeeren und Himbeeren. Dazu Zucker und nicht damit sparen, denn die Säure der Johannisbeeren übertönt die Süße der Himbeeren. Außerdem Zimt und das Mark einer Vanilleschote. Wichtig ist es, reichlich Haferflocken unterzumischen, damit diese den Saft der Beeren aufsaugen und die Taler nicht durchweichen, sondern schön knusprig werden. Füllung in die Mitte der Taler und die Teigränder einklappen. Bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen. Erst vom Blech nehmen, wenn die Taler komplett ausgekühlt sind, da heißer Mürbteig sehr leicht bricht.
Das Ergebnis schaut so aus:


Die Taler sind sehr schnell gemacht und sehr lecker. Kann ich nur weiterempfehlen!

Sonntag, 1. Juli 2012

Semester-Abschluss-/ Ferien-Beginn-Torte

So schnell ist das Semester schon wieder rum. Kaum zu glauben, jetzt habe ich schon das erste Drittel hinter mir. Und bevor es in die wohlverdienten Ferien geht, muss es natürlich noch einen Kuchen für meine Mitbewohnerinnen und mich geben. Wir werden uns drei Monate lang nicht sehen.
Ich habe einen braunen Biskuit gebacken und zwei Flipflops heraus geschnitten. Diese habe ich dann noch in der Mitte geteilt, damit ich sie lecker füllen kann. Innen drin und außen herum ist Heidelbeer-Quark, den ich mit Stevia gesüßt habe. Die Zehenstege habe ich zuvor aus Pappe gebastelt und mit Hilfe von Trinkhalmen in den Kuchen gesteckt. Hat sehr gut geklappt, nur einer ist ein wenig eingesunken unter dem Gewicht des Quarks.
Mit dieser Stärkung wird meine Freundin nach Puerto Rico reisen und ich werde wahrscheinlich einen Europa-Trip mit Interrail machen :).



Und wie gefällt euch die Idee?
Demnächst gehts ab nach Hause zur Familie, wo ich meinen Backwahn hoffentlich noch mehr ausleben kann. Ich habe nämlich einen kleinen Bruder, der an einem Tag eine halbe Torte isst und am nächsten Tag mit dem Torteessen weitermacht (!). So eine Konstitution wünscht sich frau...