Samstag, 26. Januar 2013

Himbeer-Baiser Kuchen

In diesem Post zur Verlosung von zwei Backbüchern (ihr könnt noch bis einschließlich 1.2. mitmachen) habe ich ja schon erzählt, dass ich aus dem Buch Schätze aus Omas Backbuch einen Kuchen nachgebacken habe und ganz begeistert davon war. Wie gesagt, es ist ein Himbeer-Baiser Kuchen und ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich vermisse den Frühling und Sommer!!! Da kam mir dieses Rezept ganz gelegen, denn was gibt es sommerlicheres als Baiser und Himbeeren (auch wenn diese aus dem Tiefkühlregal stammten...)?!?!


Wem es also wie mir geht, der sollte sich unbedingt den Sommer herbacken mit diesem Rezept.

Für den Mürbteig (28 cm Tarteform):

  • 250 g Mehl, 1 gestrichener TL Backpulver
  • 120 g weiche Butter
  • 150 g Zucker, 1x Vanillezucker
  • 2 Eier + 1 Eigelb

Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten und kühl stellen. Eine Tarteform (oder sonst eine Springform) mit 28 cm Durchmesser fetten und mit Mehl bestäuben. Den gekühlten Teig ausrollen und in die Form legen, dabei einen Rand formen. Man kann den Teig natürlich auch direkt in die Form drücken, anstatt ihn vorher auszurollen. 
Den Teig nun 15 Minuten blind backen bei 160°C Umluft.

Während den letzten 5 Minuten schon einmal die Füllung vorbereiten. Diese besteht aus:
  • 5 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 600 g Himbeeren (TK oder frisch)

Die Eiweiße steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker hinzufügen und weiter schlagen bis eine feste glänzende Masse entstanden ist. Die Himbeeren vorsichtig unterheben.
Die Form mit dem vorgebackenen Teig aus dem Ofen nehmen, die Baisermasse daraufgeben und das Ganze noch einmal ca. 25 Minuten weiterbacken. 
Wenn das Baiser zu schnell sehr dunkel wird, einfach die Temperatur senken und dafür ein wenig länger backen. Da jeder Ofen ein bisschen anders ist, kann das schon mal vorkommen.
Den Kuchen am besten in der Form auskühlen lassen.

Wen das Rezept angemacht hat, dem wird wohl auch das gesamte Backbuch gefallen. Hier geht es zur Verlosung.

Schönes Wochenende euch allen! 
Wiebke

Mittwoch, 23. Januar 2013

Verlosung

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist das erste Mal so weit: ich starte eine Verlosung, da ich gerade so in Verschenk-Laune bin :)
Zu gewinnen gibt es zwei wunderbare Backbücher des Bassermann Verlags, die mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Ich habe es selbst auch und bin sehr glücklich damit.


Dieses Buch ist quasi unter Mitarbeit vieler entstanden: Jeder konnte ein Rezept einschicken. Meist handelt es sich dabei um noch handschriftlich fixierte Rezepte samt einem Foto der Urheberin. So gibt es also zu jedem Rezept eine kleine Geschichte; das gefällt mir sehr gut.

Eingeteilt ist das Buch in acht Kapitel:
  • Obstzeit
  • Schmalzgebackenes
  • Kuchen für jeden Tag
  • Sonntagskuchen
  • Kleines und Feines
  • Käsekuchen
  • Adventszeit
  • Mehlspeisen und Strudel

Mein eigenes Buch ist schon voll mit Zetteln, da ich so einiges daraus backen möchte, zum Beispiel die Stachelbeertorte, gefüllte Krapfen, die Prinzregententorte, Flachswickel, ...
Natürlich habe ich auch selbst schon ein Rezept ausprobiert, nämlich den mürben Himbeerkuchen. Was soll ich sagen? Es hat alles wunderbar geklappt und noch besser geschmeckt :D Aber was erwartet man auch anderes bei den bewährten Rezepten unserer großen Backvorbilder?!?

Jetzt habe ich das Vergnügen, zwei von euch ein Buch zu schenken. Was ihr dafür tun müsst?
  • eine Postanschrift in Österreich oder Deutschland haben, mindestens 18 Jahre alt sein.
  • diesen Post bis Freitag, den 1.2. kommentieren.
  • je ein weiteres Los gibt es für: Mitglieder der Seite, teilen des Beitrags auf Facebook, Like meiner FB-Seite, einen Link zu diesem Post auf dem eigenen Blog teilen. Jeder kann also maximal 5 Lose erhalten.
  • bitte teilt mir in eurem Kommentar mit, wenn ihr oben genanntes getan habt.
  • anonyme Kommentare werden nicht gewertet.
  • ihr müsst keinen eigenen Blog haben.
Ausgelost wird am Samstag, den 2. Februar. Die Gewinner werden über einen Beitrag in diesem Blog informiert und müssen sich dann selbst bei mir melden. 

Ich drücke euch die Daumen,
Wiebke

Sonntag, 20. Januar 2013

Apfel Gugl mit Zimtzucker

Ooooh liebe Leser und Leserinnen: Dieses Rezept kann ich euch nur empfehlen! Es schmeckt saftig lecker und, sofern sie nicht sowieso ganz schnell verputzt sind, schmeckt es auch am nächsten Tag noch super.
Die Rede ist von diesen kleinen Dingern:


Diese Gugl sind etwas kleiner als Muffins --> man muss nicht gleich ein schlechtes Gewissen haben, wenn man zwei oder drei isst ;)

Für 10 Stück braucht man:
  • 85 g Mehl, 20 g Speisestärke, 1/2 TL Backpulver, Prise Salz
  • 45 g Margarine, 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Apfel grob geraspelt

Die Margarine mit dem Zucker schaumig rühren, das Ei hinzufügen. Die trockenen Zutaten zügig unterrühren, zum Schluss den geraspelten Apfel dazugeben.
Das Guglblech fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig auf 10 Vertiefungen verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 160°C Umluft ca. 20 Minuten backen. 
In noch warmen Zustand in Zimtzucker tauchen und genießen :)

Schmeckt sowohl warm als auch kalt suuuper lecker. Natürlich könnt ihr dieses Rezept auch für normale Muffins verwenden, falls ihr kein Guglblech habt!
Eigentlich sind die Zutaten ja nichts Besonderes, aber durch den Apfel schmeckt es einfach saftig und locker.

Entspannt schön an diesem Sonntag,
Wiebke

Freitag, 18. Januar 2013

Eierlikör-Marmor-Gugl

Endlich,endlich, endlich habe ich die Silikon-Guglform, die ich zu Weihnachten bekommen habe, ausprobiert! :D Ich war total gespannt, denn eine Freundin hatte mir erzählt, dass sie die gleiche hat und dass sie immer größte Probleme hat, die Gugl herauszulösen. Zum Glück hatte ich aber gar keine Probleme und konnte mich an den kleinen Kuchenpralinen umso mehr freuen.
Meine ersten Gugl sind eine Variante des Marmorkuchens: mit Eierlikör im Teig und in der Schmandfüllung. Die kleinen Dinger waren viel zu schnell aufgegessen; ein Grund mehr, bald wieder welche zu backen. Dann vielleicht welche mit Rum?!


Für 22 Stück braucht ihr:
  • 50 g Sauerrahm, 2 EL Kakao
  • 60 g Margarine, 60 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 3 EL Eierlikör
  • 70 g Mehl, Prise Salz, 1/2 TL Backpulver
Den Sauerrahm mit dem Kakao separat vermengen und bereithalten. Margarine und Puderzucker verrühren, das Ei hinzugeben und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Den Eierlikör hinzufügen und die trockenen Zutaten gleichmäßig unterheben. 
Eine Hälfte des Teiges in einen Spritzbeutel geben und damit alle Förmchen zur Hälfte füllen.
Den Kakao-Sauerrahm nun zum restlichen Teig geben und gut vermischen. Damit die Förmchen vollends füllen.

Die Gugl im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft ca. 15 Minuten backen. Erst herauslösen, wenn die Gugl schon ein wenig abgekühlt sind.

Für die Füllung:
  • 150 g Schmand
  • 2 EL Sahne
  • 1 EL Eierlikör
Alle Zutaten verrühren und mit Hilfe eines Spritzbeutel die abgekühlten Gugl füllen.
Jetzt heißt es: Geniiießen :)

Ich wünsch euch ein wunderschönes Wochenende,
Wiebke

Dienstag, 15. Januar 2013

schokoladigster Schoko-Kuchen der Welt

Wer mich kennt, weiß: ICH LIEBE SCHOKOLADE! Je dunkler, desto besser. Wie gut, dass es nicht nur mir so geht, sondern auch dem Besuch meiner Mitbewohnerin, die mich sogleich bat, den schokoladigsten Schokokuchen der Welt zu backen. Nichts lieber als das! Das ist jetzt zwar schon ein wenig her, das Rezept will ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten.


Da es aber selbst Schokofans irgendwann zu viel wird, habe ich eine kleine Form mit 20 cm Durchmesser verwendet. Das gute daran: Alles schnell aufgegessen und ich kann bald was neues backen ;)

Ihr braucht:

  • 125 g dunkle Schokolade (mindestens 60% Kakaoanteil)
  • 120 g weiche Butter
  • 3 Eier, 2 EL Zucker, Prise Salz
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Puderzucker

Die Form fetten und bemehlen. Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen. Die Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen.
Die Eier trennen; Eiweiße mit Salz steif schlagen. In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren, die Speisestärke hinzufügen sowie die geschmolzene Schoko-Butter. Dann vorsichtig das Eiweiß unterheben. Alles in die Form geben und die Form einmal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit zu große Luftblasen verschwinden.
Den Kuchen 30 Minuten backen, in der Form aufkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. 

Viel Spaß beim Nachbacken und eine gute Woche,
Wiebke

Freitag, 11. Januar 2013

Blutorangen Gugl

So, eeendlich habe ich wieder den Nerv fürs Backen und Schreiben. Die letzten Tage waren einfach voll mit Lernen... So ist das halt im Januar: Prüfungen so weit das Auge reicht. Normalerweise nehme ich mir dann auch einfach die Zeit zum Backen, quasi als Pause vom Lernen, aber dieses mal ging das einfach nicht. Jetzt habe ich aber als kleine Belohnung mal wieder was gebacken, und ich finde, es ist richtig lecker geworden.


Es handelt sich hierbei nicht um die ganz kleinen Gugl. Diese sind in der Größe von Muffins. Dafür habe ich ein Blech gekauft, das mir letztens über den Weg gelaufen ist, als ich eigentlich was ganz anderes kaufen wollte. Kennt ihr das? Da sieht man etwas, und weiß, dass man es eigentlich nicht braucht und kauft es trotzdem? Tja, so ging es mir...

Für 12 dieser leckeren Blutorangen Gugl braucht ihr:

  • 150 g Naturjoghurt
  • 120 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 120 g Mehl, Prise Salz, 1 TL Backpulver
  • Schale von 1 Bio-Blutorange
  • Saft von 1/2 Blutorange 

Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, das Ei dazugeben. Dann den Joghurt unterrühren. Die trockenen Zutaten sowie Schale und Saft der Blutorange schnell mit der Butter-Zucker-Mischung verrühren.
Das Blech fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig auf 12 Mulden verteilen und auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen - Stäbchenprobe!

Für den Guss:
  • Saft von 1/2 Blutorange
  • Puderzucker

Für den Guss den Saft und Puderzucker miteinander verrühren. Die abgekühlten Gugl hineintunken.


Zunächst dachte ich, das sind viiiiel zu viele für mich und meine Mitbewohnerin und habe gleich mal die Hälfte an eine Nachbar-WG abgegeben. Wir hätten sie aber auch gut zu zweit essen können, so lecker sind sie :D.

Viel Spaß beim Nachbacken,
Wiebke

Freitag, 4. Januar 2013

Schokobomben --> Whoopie Pies!!

Eeeendlich habe ich sie auch mal gebacken: Whoopie Pies. Und ich muss sagen: ich liebe sie!!! Ich habe ein Rezept aus dem Backbuch "Süße Sünden" der Hummingbird Bakery dafür abgewandelt. Vor allem die Füllungen in dem Backbuch sind mir einfach viiiel zu wuchtig - zu viel Zucker, zu viel Butter...


Auf dem Bild sind sie auf einem Tortenbutler. Vielleicht könnt ihr euch so die Größe ein bisschen besser vorstellen, denn aus dem Rezept sind bei mir 8 Stück entstanden. Das nächste Mal werde ich sie aber ein wenig kleiner machen. Sie sind nämlich ganz schön groß geworden!!

Was ihr für 8 Whoopies braucht:
  • 1 Ei, 140 g Zucker
  • 120 g Joghurt, 30 ml Milch
  • 75 g flüssige Butter
  • 200 g gemahlene Nüsse
  • 80 g Kakaopulver (nicht Kaba!)
  • 3/4 TL Natron, 1/4 TL Backpulver

Das Ei mit dem Zucker schaumig rühren. Milch und Joghurt hinzufügen. Dann langsam die Butter dazugeben. Alle trockenen Zutaten mischen und nach und nach hinzugeben. Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Während dessen den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
Mit einem nassen Esslöffel 16-20 Häufchen auf zwei Backblechen verteilen. Den Löffel immer wieder in Wasser tauchen. So löst sich der Teig ganz einfach und bleibt nicht am Löffel kleben.
Die Whoopie Pies für 13 Minuten in den Ofen geben, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für die Füllung:
  • 200 g Frischkäse
  • 75 g Butter
  • 75 g Puderzucker
  • 1/2 TL Vanille, bzw. Mark einer Schote

Die Butter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren. Den Frischkäse esslöffelweise hinzugeben. 
Die Masse mit Hilfe eines Spritzbeutels auf die Hälfte der Whoopies geben, die restlichen Whoopie Pies daraufsetzen und - hmmmm genießen!!!


Ein wunderbares neues Jahr wünscht euch,
Wiebke