Mittwoch, 21. Mai 2014

Cookies von Knusperreich - Endlich zum Selberbacken!!

Vor einigen Wochen bekam ich eine Anfrage vom Südwest Verlag, die ich sofort mit JA beantwortet habe: ob ich das Cookie-Buch der erfolgreichen Firma Knusperreich rezensieren wolle.


Ihr kennt Knusperreich nicht? Dann wird es Zeit, dass ihr mal bei ihnen auf der website vorbeischaut! Dort gibt es superleckere Cookies, die man sich nach hause bestellen kann. Sie kommen immer frisch und lecker an und sind eine absolute Gaumenfreude!
Das Tolle ist, dass man sich seit neuestem die Cookies auch selbst zuhause backen kann. Die Gründer von Knusperreich haben sich nämlich dazu entschlossen, einige ihrer leckeren Rezepte zu veröffentlichen. Ich finde das eine super Idee!
Zum Buch gibt es eine Silikonform, mit deren Hilfe die Cookies eine schön gleichmäßige Form erhalten. Das finde ich prinzipiell sehr gut, allerdings schade, dass die Form nur für 8 Cookies reicht, während alle Rezepte 16 Stück ergeben. Ich habe gleich im Internet nach dieser Form geschaut, damit ich mehr Cookies auf einmal backen kann. Leider habe ich nichts dergleichen gefunden. Wenn jemand weiß, wo es so etwas gibt, bin ich um jeden Hinweis dankbar :)

Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt:
  • Frühling & Sommer
  • Herbst & Winter
  • Besonders fein!

Ich habe bereits zwei verschiedene Cookies nachgebacken: Amaretto-Mandel und Popcorn-Cookies. 
Die Amaretto-Mandel Cookies haben mir und meinen Freunden sehr gut geschmeckt; diese werden mit Sicherheit wieder gebacken. Die Popcorn Idee finde ich persönlich super, einfach mal was Neues. Geschmacklich finde ich sie allerdings nichts Besonderes- normale Cookies halt (also auch nicht schlecht!!). Außerdem müssen sie recht schnell verzehrt werden und eignen sich nicht zur Aufbewahrung; Popcorn schmeckt halt nur frisch!


Trotzdem möchte ich euch das Rezept dazu vorstellen, denn vielleicht ist ja noch jemand von der Idee begeistert. Ich kann mir diese Cookies ganz wunderbar zu einem Filmabend vorstellen oder bei einem Kindergeburtstag!

Für 16 Cookies:

  • 65 g Popcornmais
  • etwas Öl
  • 20 g weißer Zucker
  • 125 g Butter
  • 125 weißer Zucker
  • 85 g brauner Zucker
  • 10 g Ahornsirup
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Ei
  • 165 g Mehl
  • 1 Prise Backpulver

Zunächst einmal das Popcorn vorbereiten. Dafür den Mais mit Öl in einen Topf geben und bei vorsichtiger Hitze den Mais aufpoppen lassen. Den Topf am besten die ganze Zeit ein wenig rütteln, denn das Popcorn brennt sonst schnell an. Dann 20 g Zucker darüber streuen und das Popcorn leicht karamellisieren lassen.

Nun den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze, oder 160°C Umluft, vorheizen. 
Butter mit weißem und braunem Zucker schaumig rühren, den Ahornsirup hinzufügen. Nun das Ei unterrühren. Die restlichen Zutaten dazugeben. Anschließend mit den Händen vorsichtig das Popcorn unterkneten. Ich habe nicht das gesamte Popcorn unter den Teig geknetet, sondern ein wenig aufgehoben und dieses auf die Kekse draufgedrückt.
Mit Hilfe eines nassen Esslöffels die Cookies portionieren.
Ca 10-12 Minuten backen lassen, kurz in der Form abkühlen lassen und dann herauslösen. 
Fertig ist der leckere Party-Cookie!

Ich finde das Buch klasse! Man erhält viele neue Anregungen für leckere Cookies und tolle Tips. Mein einziger Kritikpunkt ist die Silikonform, die leider nur für 8 Cookies reicht.
Ich kann das Buch also nur weiterempfehlen und kann es mir auch als Geschenk gut vorstellen. Denn wer genießt nicht gerne selbst gebackene krosse und frische Cookies?!

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an den Südwest Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Dennoch möchte ich betonen, dass ich meine Meinung zu dem Buch unabhängig und frei gebildet habe.

Eine gute Restwoche euch allen,
Wiebke

Donnerstag, 8. Mai 2014

Mini Himbeer-Cupcakes

Ziemlich ruhig ist es in den letzten Monaten auf meinem Blog - ich gelobe Besserung. Es ist ja nicht so, dass ich nicht backe. Mir fehlt schlichtweg die Zeit zum Bloggen und teilweise auch die Lust. Ich notiere beim Backen aber immer ganz fleißig die Zutaten und fotografiere die Werke. Das heißt, ich kann sie irgendwann verbloggen und euch daran teilhaben lassen.

Gestern gab es bei mir zum ersten Mal Mini Cupcakes. Ich liebe alles in klein - ob kleine Torten, Pralinen oder Cupcakes. Das tolle an kleinen Cupcakes ist, dass sie mit einem Haps weg sind, fast so wie Canapés :)
Letztens hatte ich Geburtstag und bekam von meinem Bruder ein Mini Muffinblech, das ich schon lange haben wollte. Nun kam es erstmals zum Einsatz.


Für 48 Mini Cupcakes braucht ihr:

  • 40 g Margarine
  • 140 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 120 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 3 EL frisch gepressten Limettensaft

Die Margarine mit Zucker und Salz schaumig schlagen. Das Ei hinzufügen, dann die Milch. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Limettensaft unterrühren.
Das Blech mit kleinen Förmchen auslegen, den Teig hineinfüllen.
Bei 150°C Umluft 12 Minuten backen, bis sie eine schön goldgelbe Farbe angenommen haben.
Von dem Teig bin ich total begeistert, denn er ist super fluffig und hat bei mir eine glatte Oberfläche gebildet. Manchmal ist der Cupcake so stark gewölbt, dass man nur sehr schwierig das Topping darauf verteilen kann.

Für das Frosting:
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 Blatt Gelatine
  • 3 EL Himbeer-Fruchtpulver (gibt es zum Beispiel bei Pati Versand)
  • 2 EL Puderzucker
  • 200 ml Sahne
  • 48 frische Himbeeren

Den Joghurt mit Fruchtpulver und Puderzucker verrühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und mit 1 EL Joghurt bei schwacher Hitze auflösen. Das Gelatinegemisch zum restlichen Joghurt geben und zügig unterrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Sobald der Joghurt geliert, die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben. Mit Hilfe eines Spritzbeutels auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen. Mit Himbeeren dekorieren. Weg mag kann natürlich auch noch Limettenzesten als Deko verwenden.

Die Cupcakes kamen bei Freunden und Kollegen sehr gut an. Ich kann euch also nur empfehlen, diese Leckerbissen nachzubacken.

Liebe Grüße aus der Backstube,
Wiebke

Sonntag, 13. April 2014

Rhabarber Tarte mit Mandelcreme

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, bin ich derzeit im absoluten Rhabarber-Fieber und backe fast ausschließlich damit. Die kurze Rhabarberzeit muss ausgenutzt werden :)

Für diese Tarte habe ich mich von dem wunderschönen Apfelkuchen im Rosenlook inspirieren lassen (hier). Dafür habe ich den Rhabarber in möglichst dünne Streifen geschnitten und dann kreisförmig von außen nach innen gelegt.
Das Rezept unterscheidet sich nur hinsichtlich des Obstes vom Apfelkuchen. Teigmenge und Mandelfüllung sind gleich geblieben. Der Kuchen mit der Mandelfüllung kommt bei meinen Freunden und meiner Familie nämlich so gut an, dass ich daran nichts ändern wollte.


Insgesamt habe ich 300 g geputzten Rhabarber verwendet. In die Mandelmasse habe ich noch 2 gehäufte Esslöffel zarte Haferflocken gegeben, die eventuell austretenden Fruchtsaft aufsaugen sollten. Das hat sehr gut geklappt.

Hier nochmal meine Zutaten im Überblick:
  • Apfelkuchen-Rezept, ohne die Apfel, plus 2 EL Haferflocken in der Füllung
  • 300 g Rhabarber

Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Sonntag!
Wiebke

Montag, 7. April 2014

Rhabarber Gugl

Für den Wochenanfang habe ich heute was Schnelles für euch.


Diese Rhabarber Gugl gab es bei mir bereits letzte Woche. Da habe ich gleich dreimal was mit Rhabarber gemacht: diese Gugl, Rhabarber-Kokosvanilletörtchen und Erdbeer-Rhabarber-Marmelade.
Ich liiiiiebe nämlich Rhabarber und bin überglücklich, dass es ihn jetzt wieder gibt :)

Diese Gugl entsprechen von der Größe her normalen Muffins. Für 10 Stück braucht ihr:

  • 100 g klein geschnittener Rhabarber
  • 130 g Margarine oder weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch

Die Margarine mit Zucker schaumig schlagen, Eier hinzufügen. Trockene Zutaten und Milch abwechselnd unterrühren. Zum Schluss den Rhabarber unterheben.
Das Guglblech fetten und mit Mehl bestäuben. Masse auf die Vertiefungen verteilen.
Bei 170°C Umluft ca. 20 Minuten backen.


Die Gugl sind super schnell zubereitet und wunderbar für zwischendurch.


Euch allen eine schöne Woche,
Wiebke

Montag, 31. März 2014

Mini Apfelkuchen Deluxe

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch mein gestriges Sonntagssüß vorstellen:


Das Rezept dafür habe ich bereits einmal abgetippt, deshalb hier auch nur der Link. Es stammt aus der Sweet Dreams. Ich habe dafür genau die gleichen Mengen verwendet, nur dieses Mal auf die 12 Vertiefungen eines Muffinblechs verteilt. Die Backzeit hat sich auch nicht verändert.

Ich finde, dass die Küchlein richtig was hermachen und zudem super lecker schmecken. Sie sind allerdings recht zeitintensiv, wer also eher ungeduldig ist, wird hiermit sicherlich eine gute Geduldsübung haben. ;)


Was gab es bei euch dieses Wochenende??

Eine schöne Woche euch allen,
Wiebke

Sonntag, 23. März 2014

Schokomuffins + Rezension

Morgen, am 24.3., kommt im Südwest Verlag ein neues Backbuch mit dem Titel "Natürlich süß!" von Johanna Handschmann heraus. Ich durfte schon vorab einen Blick hinein werfen und ein Rezept ausprobieren, um euch davon berichten zu können.


In diesem Backbuch wird nichts mit dem weißen Haushaltszucker gesüßt, sondern zum Beispiel mit natürlichen Sirups (Ahornsirup), naturbelassenem Zucker, schwarzer Melasse (nährstoffreiches Abfallprodukt bei der Gewinnung von Zucker) oder Xylit. Im ersten Teil werden alternative Süßstoffe vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile abgewogen. Besonders interessant und lehrreich fand ich, dass Fruktose, anders als lange angenommen, keine gute Alternative darstellt, vor allem nicht für Diabetiker. Die isolierte Fruktose beispielsweise in Agadavendicksaft setzt in der Leber einen Stoff frei, der uns dazu verleitet, noch mehr zu essen. In Früchten zu sich genommen, ist dies nicht weiter schlimm, da dabei die Fruktose mit vielen Ballaststoffen aufgenommen wird. Wenn also auf industriellen Schokoriegeln mit Fruktose geworben wird, ist das gar nicht gut!

Eingeteilt ist das Buch in folgende Kapitel:

  • Zucker - Lust oder Last?
  • Kuchen, Tartes & Torten
  • Muffins, Kleingebäck & Waffeln
  • Süße Hauptgerichte
  • Süße Snacks, Desserts & Eis
  • Feine Kleinigkeiten, Aufstriche & Drinks

Ich habe die Schokomuffins ausprobiert und muss sagen: einen geschmacklichen Unterschied konnte ich nicht feststellen, das finde ich gut! Gleichzeitig konnte ich aber Kalorien einsparen; wer will das heutzutage nicht? 


Diese Muffins werden mit Xylit gebacken, das aus Mais gewonnen wird. Es hat einen Eigengeruch, der sich aber, wie gesagt, nicht im Geschmack widerspiegelt. 

Für 10 Muffins brauch ihr:
  • 60 g Butter
  • 60 g Sahne
  • 100 g bittere Schokolade ohne Zucker (z.B. Xylit Schoko-Drops) oder bittere Kuvertüre (mind. 70 % Kakao)
  • 2 TL gemahlene Vanille
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Xylit oder 80 g Reissirup bzw. Erythrit
  • 2 EL Mehl oder Speisestärke
  • 1 EL Orangenlikör (z.B. Cointreau) oder 1 TL getrocknete Orangenschale

Die Butter mit Sahne erhitzen und kurz aufkochen lassen. Zerkleinerte Schokolade darin auflösen, Vanille hinzufügen.
Die Eier mit Salz und Süßungsmittel sehr schaumig aufschlagen. Mehl darübersieben und mit der Schokomasse vorsichtig unterheben. Likör hinzufügen.
Masse in ein mit Backförmchen ausgelegtes Muffinblech füllen. Bei 140°C Umluft ca. 30 Minuten backen.
Je nach Wunsch dekorieren.


Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass immer verschiedene Süßungsmittel angegeben werden, sodass man ganz leicht tauschen kann ohne lange umrechnen zu müssen, da ja jedes verschieden stark süßt. Außerdem finde ich die vorgeschlagenen Süßmittel wesentlich einfacher zu dosieren und zu verarbeiten als Stevia, das ist ein klarer Vorteil. Nachteil ist, dass diese Süßstoffe in der Regel teurer sind als gewöhnlicher Haushaltszucker.
Dieses Backbuch kann ich jedem empfehlen, nicht nur Diabetikern oder Personen, die eine besondere Diät einhalten. Es sind viele leckere Alternativen enthalten, die es lohnt, auszuprobieren!

Vielen Dank an den Süßwest Verlag für das Rezensionsexemplar!

Euch allen einen schönen Sonntag,
Wiebke

Samstag, 8. März 2014

HUGO Cupcakes

Hallo ihr Lieben,
vorgestern habe ich super leckere und fluffige Cupcakes gebacken. Dabei habe ich mich aus der aktuellen "Sweet Dreams" inspirieren lassen. Die HUGO Cupcakes enthalten die gleichen Zutaten wie der HUGO Drink: Sekt, Holunderblütensirup und Minze. Das schmeckt absolut nach Frühling/ Sommer :)


Für 9 Cupcakes braucht ihr:

  • 110 g Margarine oder weiche Butter
  • 110 g Zucker, Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 7 EL Holunderblütensirup
  • 110 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 ml Sekt
  • 1 Blatt Gelatine
  • 1 x Vanillezucker
  • 15 Blättchen Minze

Für den Teig die Margarine mit Zucker und Salz schaumig schlagen, die Eier nacheinander hinzufügen. Mehl mit Backpulver mischen. 4 EL Sirup und 3 EL Sahne sowie das Mehlgemisch zur Eiermasse geben. Den Teig auf 9 Förmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160° C Umluft ca. 20 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Den Sekt mit 6 Blättchen Minze auf die Hälfte einkochen. Minze entfernen, 3 EL Sirup hinzufügen. Das eingeweichte und ausgedrückte Gelatineblatt im heißen Sekt auflösen.
Restliche Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Sobald der Sekt zu gelieren beginnt, diesen unter die Sahne heben. 
Wenn die Küchlein ausgekühlt sind, die Sahne mit Hilfe eines Spritzbeutels aufspritzen. Mit restlichen Minzblättern dekorieren und wer mag, kann Strohhalme kürzen und diese auch für die Deko verwenden. 


Mit diesen Cupcakes bekomme ich richtig Lust auf den Frühling. Heute habe ich mich auf dem Markt auch dazu verführen lassen, Erdbeeren aus Italien zu kaufen. Sie kochen nämlich einfach sooo lecker und waren auch schon richtig süß. Bei dem diesjährigen "Winter" werden wir all die Sommerfrüchte bestimmt schon viel früher genießen können als in anderen Jahren :D

Schönes Wochenende,
Wiebke

Montag, 3. März 2014

Buchteln mit Apfelfüllung

Nach Ewigkeiten melde ich mich zurück. Derzeit fehlt mir ein wenig die Lust zum Schreiben und Posten. Ich backe aber wie eh und je, mindestens dreimal die Woche :)
Heute habe ich für euch super fluffige und leckere Apfelbuchteln, die ich auf Wunsch meiner Familie am vergangenen Sonntag gebacken habe.



Das Rezept reicht für 12 recht große Buchteln, die ich in einer Springform mit 26 cm Durchmesser gebacken habe.

Für den Teig:

  • 600 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 40 g frische Hefe
  • 230 ml zimmerwarme Milch
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 30 g weiche Butter
  • 3 EL Quark

Die Hefe in die Milch bröseln und gemeinsam mit dem Zucker verrühren. Die Hefemilch zu den restlichen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich verwende meist zunächst den Handmixer mit den Knethaken und zum Schluss arbeite ich mit den Händen. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Füllung vorbereiten:

Für die Füllung:
  • 4 kleine oder 2 große Äpfel, geschält und entkernt
  • 1 Birne, geschält und entkernt
  • 3 EL Agavendicksaft zum Süßen (oder anderes Süßungsmittel)
  • 2 EL Rum
  • 1 EL Wasser
  • 1 Stange Zimt
  • etwas Vanille
Außerdem: 3 EL Milch, 2 EL Zucker

Das Obst in kleine Stücke schneiden, mit den übrigen Zutaten in einem Topf so lange erhitzen, bis das Obst weich ist und leicht zu Muß zerstampft werden kann. Je nach Geschmack nachsüßen oder mit anderen Gewürzen nachbessern.
Eine Springform mit Backpapier auslegen und mit 1 EL Zucker bestreuen.
Nun den Teig in 12 Teile teilen. Jedes Teil flachdrücken, mit 1 EL Muß füllen, gut verschließen und mit der Naht nach unten in die Springform setzten. So weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Die Buchteln noch einmal abgedeckt ca. 1 h gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. Die Buchteln mit Milch bestreichen und mit Zucker bestreuen. Ca. 25 Minuten backen, evtl. mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden.



Die Buchteln am besten noch lauwarm genießen, so schmecken sie meiner Meinung nach am leckersten. Durch den Zucker, der auf und unter die Buchteln gestreut wurde, bekommen sie noch einen leicht karamelligen Geschmack, den ich total klasse finde.

Euch allen eine gute Woche,
Wiebke